Welche Sprache Java-Entwickler 2012 lernen wollen

Hartmut Schlosser

Neue Sprachen sollte sich jeder Entwickler anschauen – beispielsweise, um sich produktiver den vielfältigen Möglichkeiten der Programmierkunst zu bedienen, oder um interessante neue Konzepte in die eigene Denkwelt zu integrieren. Und so haben wir Sie in unserem letzten Quickvote nach ihren guten Vorsätzen gefragt, mit welcher Sprache Sie sich 2012 etwas intensiver beschäftigen wollen.

Hier das Ergebnis im Überblick:

Mit welcher Sprache wollen Sie sich 2012 etwas intensiver beschäftigen?

  • Scala (23%)
  • Groovy (15%)
  • JavaScript (10%)
  • Clojure (6%)
  • (J)Ruby (5%)
  • Objective-C (5%)
  • Python (5%)
  • Xtend (4%)
  • C/C++ (3%)
  • C# (3%)
  • Ceylon (3%)
  • Dart (3%)
  • PHP (2%)
  • Kotlin (2%)
  • Cobol (1%)
  • Smalltalk (1%)
  • Go (1%)
  • Erlang (1%)
  • Haskell (1%)
  • Io (0%)
  • Perl (0%)
  • Gosu (0%)
  • F# (0%)
  • Mit einer anderen (2%)
  • Mit keiner (4%)
  • Teilnehmer: 1324

Das Ergebnis ist wieder einmal ein Indiz dafür, dass Scala derzeit zu den heißesten Eisen im JVM-Sprachenkabinett gehört. Und dann gleich der Dauerbrenner Groovy, gefolgt von – und das ist wohl die eigentliche Überraschung der Abstimmung – JavaScript. Die Renaissance von JavaScript macht also auch in der Java-Community die Runde. Google-Herausforderer Dart konnte in seiner kurzen Lebensspanne mit 3% bereits eine kleine Fangemeinde aufbauen – genauso wie die Sprachenfrischlinge Xtend, Ceylon und Kotlin. Nur Io, Perl, Gosu und F# scheint die Java-Entwickler gänzlich kalt zu lassen.

Was finden Sie bemerkenswert an dem Ergebnis?

P.S. Einen Grund für das Erlernen neuer Sprachen haben wir noch vergessen: Man kann erst dann so richtig über eine Sprache lästern, wenn man sie selbst einmal ausprobiert hat …

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Hartmut Schlosser
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