Webframework Grails 2.1 erweitert Maven-Support

Hartmut Schlosser

Das Groovy-Framework Grails steht in der Version 2.1 bereit. Viel Entwicklerarbeit wurde in den Maven-Support gesteckt. Zum einen ist es nun möglich, Plug-ins innerhalb einer Maven pom-xml-Datei zu spezifizieren. Maven übernimmt dann die Auflösung der Plug-ins (früher war dafür Ivy zuständig) und Jar-Abhängigkeiten. Zum anderen lassen sich über ein neues Skript Multi-Modul Maven Builds erstellen.

Die grails-Anweisung versteht nun die Option -debug , mit welcher ein Remote Debug Agent gestartet wird. Die alte Anweisung „grails-debug“ gilt damit als überholt.

Interessant ist auch das neue Cache-Plug-in, das per Default installiert wird, sowie ein Grails Wrapper, der das Bauen von Grails-Anwendungen ohne das Installieren von Grails erlaubt.

Alle Infos zum Release entnehmen Sie der Sektion „What´s new in Grails 2.1“ der Referenzdokumentation.

Grails ist ein dynamisches Webframework auf Basis von Java und Groovy, das von APIs aus populären Projekten wie Spring, Hibernate und SiteMesh Gebrauch macht. Nach dem Prinzip des Convention-based Rapid Development können RIA-Anwendungen entwickelt werden.

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Hartmut Schlosser
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