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Gradle für Blockchain-Anwendungen

Neu in web3j: Plug-in für das Erstellen von Anwendungen mit Smart Contracts via Gradle

Katharina Degenmann

© Shutterstock / imagefactory

Das Gradle-Plug-in für web3j wurde veröffentlicht. Bislang war es nicht möglich, Ethereum Smart Contracts (geschrieben in der Programmiersprache Solidity) via Gradle zu kompilieren. Dies ändert sich nun endlich…

web3j ist eine leichtgewichtige Java- und Android-Bibliothek für die Integration der Ethereum Blockchain in Java- bzw. Android-Anwendungen. Sie ist zudem modular, reaktiv sowie typsicher und ermöglicht die Nutzung von Smart Contracts.

Quelle: GitHub

Das Unternehmen BLK Technologies Ltd. hat nun ein Gradle-Plug-in für die web3j-Bibliothek veröffentlicht. Dieses kümmert sich unter anderem automatisch um die Kompilierung von Solidity Code (der Programmiersprache für die Entwicklung von Ethereum Smart Contracts) und um das Erstellen von Java Bindings. Somit können Entwickler ihre Anwendungen komplett in der IDE ihrer Wahl entwickeln.

Das Gradle-Plug-in

Das Gradle-Plug-in fügt dem Build-Prozess mit Gradle einige Zwischenschritte (Tasks) hinzu, wobei diese durch das Ausführen von gradlew tasks --all eingesehen werden können. Diese Tasks sind selbst erklärend, hier eine Übersicht:

compileSolidity – Kompiliert Solidity Contracts für das Haupt-SourceSet.
compileTestJava – Kompiliert den Java-Testcode.
compileTestSolidity – Kompiliert Solidity Contracts für das Test-SourceSet.
generateContractWrappers – Erstellt web3j-Contract-Wrapper für das Haupt-SourceSet.
generateTestContractWrappers – Erstellt web3j-Contract-Wrapper für das Test-SourceSet.

Die Kompilierung für Solidity wird von dem unabhängigen web3j-Solidity-Gradle-Plug-in durchgeführt, das web3j-Gradle-Plug-in selbst ist somit modular: Möchte man lediglich die Solidty-Kompilierung für das eigene Projekt nutzen, kann man dies mit dem entsprechend dafür vorgesehenen Plug-in unabhängig vom gesamten Gradle-Prozess.

Alle Einzelheiten zum Plug-in und eine Anleitung zur Nutzung können Interessierte auf Medium nachlesen. Das Plug-in selbst ist natürlich auch auf GitHub verfügbar.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie in der Redaktion der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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