VS Code 1.55 erschienen

Visual Studio Code März 2021: Neues für Extension-Verwaltung, Debugging und erleichterte Bedienung

Maika Möbus

© Shutterstock / Midorie

Visual Studio Code 1.55 ist erschienen. Es wurde mit vielen neuen Features ausgestattet, die unter anderem die Extension-Verwaltung und das Debugging betreffen. Preview-Features sind ebenfalls mit an Bord.

Microsoft hat das neueste monatliche Update von VS Code veröffentlicht: Visual Studio Code 1.55 wartet mit einer Vielzahl an Neuerungen auf – für die erleichterte Bedienung, die Workbench, das integrierte Terminal, Debugging und mehr.

Das neue Release steht für Windows, Linux und macOS zum Download bereit. Wer zusätzlich schon Preview-Features ausprobieren möchte, kann parallel dazu den Insider Build installieren. Aber zurück zur Stable Version: Was ist neu in VS Code 1.55?

Workbench

Neben einem aufpolierten VS-Code-Logo für Apple-Nutzer im Stil der aktuellen Hauptversion macOS 11 Big Sur – siehe Bild – wurde auch am Inhalt der Workbench gearbeitet: Die neue Einstellung workbench.sash.hoverDelay erlaubt es, die Verzögerung des Hover-Feedbacks von Sashes zu definieren, während die Listen/Baum-Navigation nun eine benutzerdefinierte Keyboard-Navigation unterstützt, was z. B. Notebook-Nutzern zugute kommen soll.

Zudem wurde die Verwaltung von Extensions erweitert: VS Code 1.55 erkennt, wenn Extensions via VS Code CLI installiert oder deinstalliert wurden. Sie können im aktiven Fenster aktiviert bzw. deaktiviert werden.

Terminal, Debugging und erleichterte Bedienung

Der Screen Reader ist nun in der Lage, mithilfe des „Say All“-Befehls 1.000 Zeilen statt der bisher maximal 100 Zeilen vorzulesen. In Zukunft soll es kein Limit geben, doch dafür sind noch einige Upstream Fixes notwendig. Im Rahmen der Neuerung gilt editor.accessibilityPageSize als deprecated und soll noch in den nächsten Releases unterstützt werden, bevor es schließlich entfernt wird.

Auch das Terminal wurde in VS Code 1.55 überarbeitet: Es unterstützt definierte Profile, die im Dropdown-Menü ausgewählt werden können, um nicht-standardmäßige Shells zu laden. Das betrifft sowohl häufig gewählte als auch selbst definierbare Shells. Beim Debugging steht nun ein Inline-Menü zur Verfügung, in dem Konditionen und Hit Points für Funktions-Breakpoints bearbeitet werden können. Bisher wurde das automatisch geregelt, somit erhält der Nutzer mehr Kontrolle:

Zu den weiteren Neuerungen in VS Code 1.55 zählen Preview-Features wie Verbesserungen am Markdown Renderer in Notebooks. Die neue Extension „GitHub Pull Requests and Issues“ wird ebenfalls weiterentwickelt. Details dazu gibt es im Changelog zu Version 0.25.0.

Alles weitere zu Visual Studio Code 1.55 findet sich in den Release Notes.

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Maika Möbus
Maika Möbus
Maika Möbus ist seit Januar 2019 Redakteurin bei Software & Support Media. Zuvor studierte sie Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt und an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
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