Integration von Web Services in Microsoft-Office-Applikationen

Web Servicing the Office

Martin Szugat

Dem EDV-Anwender stehen zwei Welten gegenüber: Auf der einen Seite der PC mit seinen hochfunktionalen, aber wenig informativen Desktop-Anwendungen. Auf der anderen Seite das Internet mit zahlreichen Webseiten, aber wenigen Webanwendungen, die dieselbe Funktionalität wie die gewohnten Desktop-Anwendungen bieten. Die Integration von Web Services in Standardapplikationen verbindet diese beiden Welten und realisiert 11 Jahre später Bill Gates Vision von „information at your fingertips“.

Die Vision von Scott McNeally lautete hingegen: „The net is the app“. An die Stelle der wartungsintensiven und plattformgebundenen Desktop-Anwendungen sollten Webanwendungen auf Basis von HTML und Java treten, die von Application-Service-Providern (ASP) lokal auf deren Servern gepflegt werden. Doch die hierzu notwendige Clientanwendung (der Browser) und die zugrunde liegende Technologie (HTML über HTTP) erwiesen sich in vielen Fällen als unzureichend, sodass sich die Idee des Application Hosting nicht auf breiter Basis durchsetzen konnte. An die Stelle der ASP treten vermehrt WSP – Web Service Provider, die ihre Datenbanken und Dienste per Web Service anderen Anwendungen zur Verfügung stellen.

Abb. 1: Überblick über die Architektur von ProTag
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Martin Szugat
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