Watchdock: Docker-Container überwachen und verwalten

Redaktion JAXenter

Mit ihrer Containertechnologie Docker haben Julien Barbier und sein Team offenbar einen Nerv getroffen. Vor gerade einmal sechzehn Monaten aus der Taufe gehoben, inspiriert das Open-Source-Projekt derzeit zahlreiche Entwickler zu neuen Projekten. So stammen 95 % der Beiträge nicht mehr vom verantwortlichen Unternehmen Docker, Inc., sondern aus dem geradezu exponentiell wachsenden Ökosystem. Vor wenigen Tagen erst berichteten wir über die Docker-Affinität der JBoss-Entwickler, die für den Brückenschlag zwischen JBoss-Projekten und Docker eine eigene Website, http://www.jboss.org/docker, gestartet haben.

Watchdock 0.0.1

Vor ein paar Tagen hat auch Adam Bien der Öffentlichkeit ein neues Werkzeug für Docker vorgestellt: Der HTML5-Client Watchdock stellt Offline-Funktionalitäten für das Überwachen (Monitoring) und in Kürze auch für das Verwalten von Docker-Containern zur Verfügung. Das Tool ist ab sofort in Version 0.0.1 erhältlich. Eine serverseitige Installation sei nicht notwendig, teilt Bien mit. Docker verbinde sich auch ohne Backend-Dienst direkt mit der lokalen Docker-Installation. CORS (Cross-Origin Resource Sharing) müsse allerdings aktiviert sein.

Watchdock ist auf GitHub und unter http://watchdock.org verfügbar. Anleitungen finden sich in den Release Notes zur 0.0.1-Version. 

Docker-Interessierten sei die kommende Ausgabe des Java Magazins ans Herz gelegt. Ab 6. August im Handel, widmet diese sich schwerpunktmäßig dem Erfolgsprojekt und dessen Ökosystem.

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