Warum auch CIOs sich mehr mit Consumer-Gadgets beschäftigen sollten

Hartmut Schlosser

Eine Lanze für Consumer-Technologie-verliebte Geeks bricht Sharyn Leaver auf dem CIO-Blog des Analystenhauses Forrester. CIOs müssten lernen, in Consumer-Spielzeugen wie Mobiltelefonen, Fotoapparaten, iPads etc. mehr als reine Freizeit- und Unterhaltungsmedien zu sehen. Im Gegensatz zu Technologie-fremden Business-Experten seien es gerade die Leute, die für die neusten Versionen von „iThis or iThat“ Schlange ständen, die das nötige kulturelle Know-How mit in eine IT-Firma einbrächten, wenn es etwa darum ginge, die Marktchancen einer neuen Software einzuschätzen.

Statt des bloß abstrakten, angelesenen Verständnisses der neuesten Consumer-Gadgets der meisten Business-Experten, brächten solche Business-fernen, doch Technologie-nahen Leute gelebtes und echtes Wissen um die Anforderungen eines neuen Produkts mit.

Although they may be imperfect at your cross-enterprise agenda, they bring an enthusiasm that is contagious. And they know about the latest and greatest of everything your peers in the business also read about on airplanes or hear on the news or in the press. Sharyn Leaver

Zudem seien auch Business-Kunden Nutzer von Consumer-Elektronik und ließen sich durchaus von multimedialen Spielereien beeindrucken. Leaver berichtet von einem medizinischen Trainingssystem für Ärzte, das aufgrund der Tatsache, dass einige lustige Videos mit in das System eingebunden wurden, viele Ärzte zur Absolvierung des Trainings motivieren konnte.

Business-Strategen sollten also nicht scheuklappenhaft auf alte Konzepte setzen sondern die Konsumerisierung der IT als integralen Bestandteil ihrer Strategie begreifen.

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Hartmut Schlosser
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