Wachablösung: Aus Hudson wird Jenkins

Hartmut Schlosser

Wie erwartet hat sich die Mehrheit der Teilnehmer an der Abstimmung über die Namensführung des CI-Systems Hudson für eine Umbenennung in „Jenkins“ ausgesprochen. Wie Andrew Bayer auf http://jenkins-ci.org mitteilt, haben sich 214 Community-Mitglieder für „Jenkins“ und die Weiterführung des Projektes unabhängig von den Trademark-Ansprüchen Oracles ausgesprochen. 14 Mitglieder stimmten für „Hudson“ und den Oracle-Vorschlag.

Die Projektinfrastruktur soll nun in den nächsten Tagen auf die Domäne jenkins-ci.org umgelegt werden. Die existierenden Google-Gruppen erhalten den Namensraum jenkins-*@googlegroups.com. Auch angepasste Twitter- (@jenkinsci) und GitHub- (jenkinsci) Accounts wird es geben.

Bayer bestätigt zunächst nochmals, dass ein vorläufiges Governance Board, bestehend aus Bayer, Hudson-Gründer Kohsuke Kawaguchi und dem Oracle-Vertreter Winston Prakash die Übergangsphase leiten soll. In einer aktuellen Mitteilung auf der Mailing-Liste teilt Bayer indes mit, dass Oracle mittlerweile eine Beteiligung an dem Übergangsgremium ausgeschlossen hat. Der freie Sitz soll deshalb mit dem Hudson-Committer Dean Yu von Yahoo besetzt werden.

Das Abstimmungsergebnis kann unter https://groups.google.com/group/hudson-jenkins-vote eingesehen werden.

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Hartmut Schlosser
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