Ein Tag W-JAX hin und zurück …

W-JAX Blog: Bis zum nächsten Mal … wenn es wieder so guten Kaffee gibt :-)

Joachim Arrasz
Joachim Arrasz

Am Dienstag, den 04.11.2014, durfte ich endlich, nach langer Zeit mal wieder einen Tag die W-JAX besuchen. Kurz mit den Kollegen abgesprochen, was denn an dem Tag interessant sein könnte. An solchen Tagen zählt ja nicht nur das Programm, sondern auch die Chance, Kollegen nach langer Zeit einmal wieder zu sehen oder aber virtuelle Bekanntschaften endlich durch reale zu ersetzen. Somit kam es zu der Seltenheit, dass ich freiwillig morgens um 5 Uhr von Karlsruhe aus nach München aufbrach, um rechtzeitig zur Keynote vor Ort zu sein.

Natürlich wollte ich die Keynote von Michael T. Nygard auf keinen Fall verpassen, der Mann hat mich mit seinem Buch „Release-IT!“ schwer beeinflusst. Wie zu erwarten ging es nicht um technische Finessen, sondern um unsere wirklichen Probleme, die Produktion von Software und deren Kosten, wenn man zur falschen Zeit falsche Entscheidungen trifft 🙂

Danach ging es direkt mit „Next Generation Business Architectures“ von Eberhard Wolff weiter. Der Talk nahm überraschenderweise eine andere Wendung, als ich dachte: Es ging weniger um den derzeitigen Klassiker Micro Services, denn viel mehr um die neuen Herausforderungen, die wir Entwickler durch solche Strömungen  zu meistern haben. Spannend! Interessanterweise waren viele Parallelen zu unserer aktuellen Artikelserie im Java-Magazin erkennbar, ohne dass wir auch je ein Wort darüber diskutiert hätten. So falsch kann die Strömung also nicht sein 🙂

Ein Schmankerl am Rande war Eberhards Zitat: „Wir sind hier nicht in Berlin, hier wird richtig gearbeitet“, was für einige wenige Aufreger und viele Lacher sorgte 🙂

Um die Themenvielfalt hoch zu halten, dachte ich, es wäre eine sinnvolle Erweiterung, mal zu sehen, was Spring XD denn eigentlich so kann, vor allem in der Kombination, welche Mike Wiesner angeboten hat: „Spring XD, Batch und Integration“. Spannende Geschichte!

Für mich leider wenig Neues, bis auf XD selbst, was mich nun aber NOCH nicht vom Hocker gerissen hat. Hier sehe ich andere Stacks schon weiter. Dennoch brachte es Mike Wiesner hervorragend auf den Punkt, wann welches Framework einen Einsatzzweck hat und wie man sie durchaus geschickt kombinieren kann. Interessante Nummer, die es Wert ist, weiter verfolgt zu werden.

Zu guter Letzt habe ich mir dann den Talk über Spring Boot von Eberhard Wolff angehört und wurde hier auf ein paar nette, mir noch nicht bekannte Features aufmerksam. Ansonsten hat mich Eberhards Meinung zu Spring Boot darin bestärkt, es weiterhin stark auf dem Radar zu belassen und dass man es an der einen oder anderen Stelle auch sicher schon produktiv einsetzen kann. Generell war es spannend zu sehen, wie die Zuhörer von CRaSH (crashub.org) beeindruckt waren, hier kommt wohl der nächste DevOps-Star um die Ecke.

Was natürlich auf einer Konferenz nicht fehlen darf, ist Networking, wobei man bei der W-JAX auch echt alle Chancen hat, alte und neue Freunde einmal (wieder) zu treffen. Super Sache, dass dies auch von der Konferenz selbst noch durch die abendlichen Panels unterstützt wird.

An der Verpflegung ist auch kaum etwas auszusetzen, außer vielleicht das man als vegan/vegetarisch lebender Mensch eine Auszeichnung dessen vermisst hat. Das Personal war aber durchaus fachkundig und konnte aushelfen.

Bis zum nächsten Mal … wenn es wieder so guten Kaffee gibt 🙂

Joachim Arrasz ist als Software- und Systemarchitekt in Karlsruhe bei der synyx GmbH & Co. KG als Leiter der CodeClinic tätig. Darüber hinaus twittert (@arrasz) und bloggt er gerne (http://blog.synyx.de/).

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