Die Keynotes der W-JAX 2016

Große Themen in den W-JAX-Keynotes: Kultur, Technologie und der Sinn des Lebens

Hartmut Schlosser

Die W-JAX 2016 nähert sich mit großen Schritten – und damit auch die Deadlines für die Frühbucher-Aktionen. Doch noch ist es nicht zu spät: Bis kommenden Donnerstag, 22. September können Sie noch von vergünstigten Tarifen profitieren. Wir werfen derweil einen Blick auf die bestätigten Keynotes, in denen es um Kultur, Technologie und den Sinn des Lebens gehen wird.

160+ Fachvorträge, 150+ Speaker, 20+ themenspezifische Special Days, 10+ Ganztages-Workshops – die KPIs der W-JAX kennen Sie! Das Programm der Konferenz, die in diesem Jahr vom 7. bis 11. November in München stattfindet, steht bereits zu 99% – werfen Sie am besten einen Blick auf den Konferenzplaner.

Mit den restlichem 1% sind wir nun in den verbleibenden Wochen beschäftigt – eine komfortable Situation, die wir u.a. nutzen, um Ihnen spannende Keynotes präsentieren zu können. Auch an dieser Stelle sind wir gut vorangekommen – werfen wir doch einen Blick auf die feststehenden Keynotes, bei denen es um Kultur, Technologie und den Sinn des Lebens gehen wird!

Der Mensch im Mittelpunkt der IT

John WillisIn der ersten Keynote haben wir den DevOps-Veteranen John Willis von Docker eingeladen, um darüber zu sprechen, was eine Unternehmenskultur bewirken kann, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellt. Entwickler sind kreative Individuen, und man verspielt viel, wenn man sie lediglich als Rädchen im Getriebe einer Software-Herstellungsmaschinerie behandelt.

„Wir schauen uns an, wie das sogenannte Humankapital in der Form von Kultur- und Handlungsmustern der treibende Motor einer hochperformanten Organisation sein kann.“

Der etwas vage Begriff der „Unternehmenskultur“ wird dabei konkretisiert und anhand dreier Bereiche entschlüsselt: Sicherheitskultur (resiliente Systeme und menschliche Faktoren), Lean Management (Lessions Learned von Toyota Katas) und lernende Unternehmen (kontinuierliche Transformation, Kaizen).

Die Keynote wird den Besuchern dabei helfen, ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, was mit der ominösen „DevOps-Kultur“ eigentlich gemeint ist.

Der wahre Schrecken einer Programmiersprache

Venkat SubramaniamEine technische Keynote wird uns Agile-Entwickler Venkat Subramaniam präsentieren. Dabei geht er von einem Problem aus, das sich sicherlich jedem Entwickler mehrfach in seiner Karriere stellt: Wir haben es stets mit neuen Programmiersprachen zu tun, die es zu erlernen gilt.

Unser Fokus liegt dabei meist auf den syntaktischen Elementen, die man sich einprägen muss. Doch halt: Subramaniam zeigt, dass nicht wirklich die Syntax, sondern die Semantik einer Sprache der eigentliche Schlüssel zum Verständnis ist:

Programmierer beklagen sich beim Erlernen einer neuen Sprache oft über die Syntax. Doch erst wenn wir die Ebene der Syntax übersteigen, eröffnet sich in der Semantik die wirkliche Macht einer Sprache – und auch deren wirkliche Schrecken.

Eine Welt ohne Arbeit

John DanaherNichts Geringeres als die Suche nach dem Sinn thematisiert John Danaher von NUI Galway in seiner Keynote.

Insbesondere mit dem Blick auf lernende Maschinen und Roboter-Technik sagen Zukunftsforscher voraus, dass das Modell der bezahlten Arbeit in einigen Jahrzehnten ins Wanken geraten könnte.

Das Aufkommen von smarten Robotern wird in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts viele technologische Berufe obsolet machen. Unsere Gesellschaften sollten also die Vision einer Welt ohne Arbeit ernst nehmen.

Doch wie kann es der Menschheit gelingen, Verteilungsprobleme zu lösen? Wie endet die Suche nach einem erfüllten, bedeutungsvollen Leben in einer Welt ohne Arbeit?

Weitere Keynotes werden folgen – wir halten Sie auf dem Laufenden!

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Content-Stratege, IT-Redakteur, Storyteller – als Online-Teamlead bei S&S Media ist Hartmut Schlosser immer auf der Suche nach der Geschichte hinter der News. SEO und KPIs isst er zum Frühstück. Satt machen ihn kreative Aktionen, die den Leser bewegen. @hschlosser
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