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W-JAX 2015: Das sind die Workshops

Redaktion JAXenter

Bis zur W-JAX 2015 ist es zwar noch eine Weile hin, das Programm aber nimmt bereits jetzt Gestalt an. Nach dem ersten Schwung an Sessions haben wir jetzt auch das Gros der Workshops freigeschaltet. Auf die folgenden Workshops dürfen Sie sich freuen!

Die Workshops der W-JAX 2015 finden ganztätig am Montag (2. November) und am Freitag (6. November) statt. Erfahrene Speaker werden hier theoretisches und praktisches Wissen zu den heute wichtigen Technologien vermitteln. Bislang sind die folgenden Workshops angekündigt:

  • Concurrency in der Praxis von Arno Haase und Nico Feiertag
    Workshop Short Label: Concurrency Workshop

    Java hat ein solides Memory Model und eine Vielzahl reifer und mächtiger Bibliotheken für Concurrency. Aber welcher Ansatz hilft am effektivsten, die jeweiligen Ziele zu erreichen, und wie setze ich ihn im konkreten Projekt ein? Wie bewertet man alternative Ansätze und Implementierungen?

    Dieser Workshop vermittelt praktisches Handwerkszeug, um mit Concurrency in verschiedenen Situationen umzugehen. Das beginnt mit einer Analyse der Gründe für einen Einsatz von Concurrency – ist sie einfach durch ein Framework vorgegeben? Soll ein System schneller antworten? Soll der Durchsatz für einen bestimmten fachlichen Use Case optimiert werden?

    Außerdem behandelt er eine Reihe von Grundmustern, denen man in nebenläufigen Systemen immer wieder begegnet: Locks, Lock-freie Algorithmen, Queues mit Worker Threads, seiteneffektfreie Programmierung etc. Wir werden in dem Workshop ihre jeweiligen Stärken und Schwächen beleuchten, die in verschiedenen Szenarien unterschiedlich zum Tragen kommen.

    Schließlich geht der Workshop auf das große Feld des Testens von nebenläufigem Code ein, und zwar sowohl auf Korrektheit als auch auf Performance. Das Ganze wird durch eine Behandlung von Java Memory Model und moderner Hardware abgerundet. Der Schwerpunkt liegt dabei durchgängig auf lauffähigem Quellcode und praktischen Übungen durch die Teilnehmer, die deshalb ein Notebook mitbringen sollten.

  • Der Docker Basis Workshop von Peter Roßbach
    Workshop Short Label: Docker Basis Workshop

    Das Thema Docker sorgt gerade für viel Aufsehen. Ob kleine Start-ups oder große Firmen — schon aufregend viele Unternehmen setzen auf die Open-Source-Technologie Docker. Aber was hat es mit dieser Art von Containern auf sich, die den Virtualisierungsmarkt aufrollen und die Softwareentwicklung nachhaltig verändern wollen? Docker verspricht einen schnellen Start, flexible Konfiguration und stabile Images für Entwicklung und Produktion. In diesem Workshop wollen wir diesen Versprechen praktisch nachgehen.

    Wir starten mit einem Überblick und stellen die ersten Schritte beim Einsatz von Docker vor. Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Befehle, Anweisungen und Konzepte praktisch kennen. Anhand eines ausführlichen Beispiels zeigen wir, wie ein Microservice mit Java implementiert, mit Docker installiert und in einer Umgebung mit anderen Services integriert wird. Außerdem diskutieren wir das aktuelle Docker-Ökosystem und klären über Chancen und Risiken auf.

    Dieser Workshop vermittelt die Docker-Grundlagen in nachvollziehbaren Schritten und versetzt die Teilnehmer in die Lage, anschließend selbst zu entscheiden, ob und wie Docker im eigenen Unternehmens- und IT-Kontext sinnvoll einsetzbar ist.

  • Einführung in JavaScript für Java-Entwickler von Oliver Zeigermann
    Workshop Short Label:  JavaScript WorkshopIn diesem ganztägigen Workshop führe ich euch in alle für Java-Entwickler wesentlichen Spracheigenschaften von JavaScript ein. Wir werden die Themen Objekte, Arrays, Funktionen, prototypische Vererbung und Module besprechen. Der Workshop enthält Übungen am eigenen Rechner.
  • Java EE 7 – Enterprise-Anwendungen ohne Ballast von Dirk Weil
    Workshop Short Label: Java EE 7 WorkshopIm Gegensatz zu älteren Versionen ist die Entwicklung mit Java EE 7 trotz der Komplexität der Anwendungslandschaft einfach, teilweise sogar einfacher als im Standalone-Umfeld. Das wollen wir in diesem Workshop mit einem durchgängigen Beispiel zeigen. Wir setzen dabei natürlich auf JPA, BV, CDI, EJB und JSF, aber auch auf Wunsch der Teilnehmer auf weitere Teile der Plattform, z. B. Timer, asynchrone Verarbeitung, WebSocket, REST, Batch … Ein besonderer Fokus liegt auf den neuen Features in Java EE 7, z. B. Konverter, Entity Graphs oder Faces Flows.Das Beispiel wird interaktiv entwickelt und steht den Teilnehmern als Git-Repository zum aktiven Mitmachen zur Verfügung. Benötigt wird nur ein Notebook mit Java 8, Maven, einer IDE mit Maven-Unterstützung und WildFly 8 oder GlassFish 4. Details zur Vorbereitung stehen ab Oktober auf https://github.com/dirkweil/javaee-workshop.
  • Workshop zu Lambdas und Streams in Java 8 von Angelika Langer und Klaus Kreft
    Workshop Short Label:  Lambdas & Streams Workshop

    Der Workshop widmet sich den wichtigsten Neuerungen von Java 8: Es geht einerseits um neue Sprachmittel (Lambda-Ausdrücke, Methoden-/Konstruktorreferenzen) und andererseits um die Erweiterungen des Collection-Frameworks des JDK (Streams, Collectoren, Functional Interfaces). Insbesondere das Stream API ist umfangreich, und seine effiziente Nutzung erfordert einen guten Überblick über das API und seine Möglichkeiten.

  • Coole Web-Apps mit AngularJS, TypeScript und Spring Boot von Kai Tödter
    Workshop Short Label: Web-Apps Workshop

    In diesem Workshop werden wir eine kleine, aber vollständige Webapplikation entwickeln. Der Clientteil basiert auf AngularJS, TypeScript und ein wenig Bootstrap. Der Serverteil basiert auf Spring Boot, verwenden werden wir außerdem Spring Data/Rest/HATEOAS. Wir werden also RESTful Web Services entwickeln, die um Hypermedia angereichert sind. Dabei wird Kai die Grundlagen von Spring Boot und den verwendeten Farmeworks erklären und auch die generellen Prinzipien von REST und HATEOAS (Hypermedia As The Engine Of Application State, ein wichtiges REST-Architekturprinzip). Für die Cliententwicklung gibt Kai eine kurze Einführung in AngularJS, TypeScript und die gängigen JavaScript-Entwicklungstools wie Grunt, npm, Bower, Jasmine etc.

  • Microservices-Workshop: Architektur und Praxis von Eberhard Wolff
    Workshop Short Label: Microservices Workshop

    Microservices sind in aller Munde. In diesem Workshop wollen wir nicht nur theoretisch über Microservices sprechen, sondern ganz praktisch ein System aus Microservices aufbauen und diskutieren. Zunächst gibt es eine Einführung in Microservices-Architekturen und ein konkretes Beispiel. Dann geht es in die Praxis: containerloses Deployment mit Spring Boot und Koordination der Anwendungen mit Spring Cloud. Dann folgt der Betrieb der Anwendungen mit Docker. Am Ende können wir eine Anwendung aus mehreren Microservices praktisch betreiben und weiterentwickeln.

  • Webarchitektur und Qualitätsmerkmale von Daniel Takai
    Workshop Short Label: Webarchitektur Workshop

    In diesem Workshop haben Teilnehmer die Möglichkeit, im Rahmen von kleinen Arbeitsgruppen unterschiedliche Aspekte von Webarchitekturen gemeinsam zu entwickeln. Dabei erlangen die Teilnehmer ein vertieftes Verständnis der spezifischen Probleme von Webarchitekturen und ihren Qualitätsmerkmalen. Besonderes Augenmerk liegt im Workshop auf der Führungsrolle des Architekten, in der Entwicklung und Evolution dieser oft vom Marketing getriebenen Informationssysteme. Die Arbeit findet an konkreten Beispielen eines Onlineshops, einer Firmenwebsite sowie eines Intranets statt.

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