Augen auf bei der App-Entwicklung

Vom Reißbrett in den App-Store: 5 grundlegende Tipps

Michael Thomas

© Shutterstock.com/cybrain

Die immer neuen Verkaufsrekorde bei Smartphones, Tablets – und recht aktuell: Smartwatches und anderen Smart Wearables – und die aus der Webentwicklung nicht mehr wegzudenkenden Mobile-First-Strategien weisen zumindest darauf hin: Mobile Endgeräte sind die Zukunft. Deren Hersteller liefern sich einen erbitterten Wettkampf um Marktanteile und werfen immer neue Modelle auf den Markt – gut für den Verbraucher, der sich über sinkende Preise freuen kann, aufgrund der zahllosen Spezifikationen potentiell schlecht für App-Entwickler und -Tester. Der DZone-Autor David Sheldon hat einige elementare Richtlinien herausgearbeitet, deren Befolgung den erfolgreichen Launch in den diversen App-Stores ein wenig näher rücken lässt.

Einige der Tipps zielen dabei zwar explizit auf Apples App-Store ab, die meisten besitzen jedoch universelle Relevanz.

1. Performance-Tests

Performance-Tests sind unabdingbar, um die Auswirkungen eine App auf die Geräte zu erheben. Grundlegende Parameter sollten dabei der Speicherbedarf der App sowie ihr Einfluss auf die Geschwindigkeit und den Akkuverbrauch des Geräts darstellen.

2. Sicherheits-Tests

Grundlegende Sicherheitstests erfordern mitunter keine speziellen Kenntnisse, liefern aber dennoch essentielle Informationen über etwaige kritische Sicherheitslücken. Derartige Tests sollten insbesondere in den Bereichen Datenspeicherung, Datenübertragung, Authentifizierung und Autorisierung sowie Sitzungsverwaltung durchgeführt werden.

3. Die Richtlinien und Nutzungsbedingungen des Stores beachten

Wird eine App von einem Store nicht akzeptiert, so liegt dies nicht gerade selten daran, dass eine oder mehrere Richtlinien des Marktplatzes verletzt wurden – in der Regel durch ein schlichtes Versehen. Manchmal muss nicht einmal ein grober Verstoß vorliegen: Apples App-Store kann eine Anwendung allein schon deshalb ablehnen, weil Android erwähnt wird. Also: Augen auf!

4. Anwendungsdaten

Im Falle von Apples App-Store muss eine App zunächst in iTunes platziert werden. Via iTunes Connect werden anschließend die Daten der Anwendung (Beschreibung etc.) hochgeladen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die App in iTunes und dem App Store über die selbe Beschreibung verfügt – ansonsten droht die Ablehnung.

5. (Selbst-)Zensur

Last but not least: Gewaltverherrlichende, (politisch-)extremistische, pornographische oder anderweitig als problematisch geltende Inhalte werden in den großen App-Stores in der Regel nicht akzeptiert – zumindest im Fall von Apples App Store selbst dann nicht, wenn sie mit einem Mindestalter oder Kindersicherungsfunktionen versehen werden.

Aufmacherbild: App store von Shutterstock / Urheberrecht: cybrain

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Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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