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Voll ins Schwarze: Dart 1.0 ist da!

Diana Kupfer

Vor etwa zwei Jahren wurde Dart auf der GOTO-Konferenz erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Heute präsentierte das Entwicklerteam um Lars Bak auf der Devoxx-Konferenz in Belgien das 1.0-Release der Programmiersprache. Wie Bak im Projektblog mitteilt, ist die maßgeblich von Google entwickelte JavaScript-Alternative zur Entwicklung „strukturierter Webanwendungen“ damit reif für den produktiven Einsatz. Ersichtlich sei das an der Anzahl der Firmen, die Dart bereits in Projekten einsetzen bzw. um Dart-Unterstützung bemüht sind, so Bak. Dazu zählen Blossom, Soundtrap, Adobe und JetBrains.

Das Dart SDK enthält einen Dart Editor als Entwicklungsumgebung, dem u. a. Autovervollständigung, Refactoring, Jump to definition, ein Debugger, Hinweise und Warnungen spendiert wurden. Dartium, eine speziell angepasste Version von Chromium mit der nativen Dart VM, ist ebenfalls im Tooling inklusive.

Mithilfe des Compilers dart2js lässt sich Dart-Code in modernen Browsern ausführen. Der Package Manager Pub verwaltet mehr als 500 Packages, darunter AngularDart, das eine Portierung von AngularJS auf Dart ermöglicht, und Polymer.dart, ein Framework zur clientseitigen Erstellung von Webanwendungen.

Das SDK steht bereits auf der offiziellen Dart-Seite zur Verfügung.

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Diana Kupfer
Diana Kupfer
Diana Kupfer war Redakteurin bei S&S Media für die Zeitschriften Java Magazin, Eclipse Magazin und das Portal JAXenter. 
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