Vier OSGi Specs warten immer noch auf Feedback

Judith Lungstraß

Mitte Juli hatte die OSGi Alliance vier RFPs (Request for Proposal) für neue OSGi-Spezifikationen veröffentlicht. Da das eingegangene Feedback noch nicht ausreicht, um auf diesen RPFs basierend RFCs (Request for Comment) zu entwickeln, hat David Bosschaert, Mitglied des OSGi Board of Directors, jetzt erneut einen Aufruf an die Community gestartet.

Die vier nachfolgenden RFPs wurden über OSGi Bugzilla öffentlich gemacht:

  • RFP 143 OSGi Connect

    Schon das Projekt PojoSR (auch bekannt als „OSGi Lite“) hat vorgemacht, dass man OSGi Services auch ohne OSGi-Modularität nutzen kann. Eine Spezifikation hierfür soll mit dem RFP 143 OSGi Connect geschaffen werden.

  • RFP 150 HTTP Service Updates

    Der OSGi HTTP Service stellt ein effizientes Programmiermodell für Servlets in einer OSGi-Umgebung zur Verfügung. Jedoch benötigt die Spezifikation dringend ein Update und muss in Bezug auf die neue Servlet-Spezifikation aktualisiert werden. Dies strebt man mit RFP 150 HTTP Service Updates an.

  • RFP 151 Declarative Service Updates

    In Bezug auf die Declarative-Services-Spezifikation wurden mehrere Updates vorgeschlagen. Zusammengefasst hat man sie im RFP 151 Declarative Service Updates.

  • RFP 152 EJB Integration

    Eine Integration von Enterprise JavaBeans in OSGi gab es schon bei Apache Aries, Glassfish sowie ObjectWeb. Auch bei anderen Appservern, wie unter anderem JBoss AS, herrscht eine rege Interaktion zwischen EJBs und OSGi. Um OSGi-freigegebene EJBs schließlich portabel machen, wurde der RFP 152 EJB Integration ins Leben gerufen.

Nun sind Sie an der Reihe! Die Java Community ist herzlich dazu eingeladen, Ergänzungen, Kritik und Feedback zu den RFPs abzugeben!

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Judith Lungstraß
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