Vert.x 1.0: Polyglottes Framework für die nächste Generation der Multi-Core-Anwendungen

Hartmut Schlosser

VMware-Entwickler Tim Fox beschreibt das erste Major-Release eines interessanten Frameworks, mit dem sich die nächste Generation asynchroner, skalierbarer und nebenläufiger Anwendungen programmieren lassen soll: Vert.x 1.0.

Vert.x ist ein Ereignis-getriebenes Application Framework für die JVM, das APIs in Ruby, Java, Groovy und JavaScript bereit hält. Ein Pluspunkt ist damit bereits bezeichnet: Mit Vert.x ist echtes polyglottes Programmieren innerhalb einer einzigen Anwendung möglich. In Planung ist auch Support für Scala, Clojure und Python.

Als weitere Merkmale wird von Haus aus ein verteilter Event Bus, Web Sockets, SockJS und eine Anbinfung an MongoDB mitgeliefert. Das implementierte Concurrency-Modell erlaubt es, den Programmiercode als einzigen Thread zu schreiben – die Synchronisierung der Nebenläufigkeit wird automatisch erledigt. Vert.x kann auch als Bibliothek in Java- oder Groovy-Anwendungen genutzt werden, um beispielsweise asynchrone Kommunikationsmodelle umzusetzen.

Ein von Tim Fox durchgeführter Benchmark-Test zeigt Vert.x deutlich performanter als das populäre JavaScript-Framework node.js.

Vert.x wird als Community-Projekt beschrieben, das von VMware gesponsort wird. Codebeispiele und Quellcode gibt es auf GitHub (unter der Apache 2.0 Lizenz) und der Projektseite http://vertx.io/.

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Hartmut Schlosser
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