Versant stellt Java Persistence API für Big-Data-Anwendungen vor

Hartmut Schlosser

Der Datenbank-Anbieter Versant hat eine Vorab-Version des neuen Versant Java Persistence API (JPA 2.0) veröffentlicht. Es handelt sich um einen Java-Client für den Versant Database Server, mit dem sich auch Echtzeit-Analysen auf große Datenmengen durchführen lassen. Mit dem Versant API soll die Entwicklung von Big-Data-Anwendungen vereinfacht werden, da Entwickler auf bekannte Programmierkenntnisse zurückgreifen können, die sie von der Arbeit mit objektrelationalen Werkzeugen kennen.

Laut Versant Produktmanager Dirk Bartels können so Kosten und Entwicklerzeit eingespart werden. Versant JPA ist Ausdruck der Versant-Unternehmensstrategie, auf Grundlage bestehender Produkte neue Technologien zu entwickeln, die Big-Data-Applikationen ermöglichen.

Unternehmen brauchen Datenbanktechnologien und Anwendungen, die trotz wachsender Datenmengen mehr Informationen in kürzerer Zeit bereitstellen. Diese Anforderungen gehen weit über die Möglichkeiten von einfachen Key-/Value-Datenbanken oder relationale JOIN-Operationen hinaus. Unsere standardisierte Versant JPA ist eine wichtige Grundlage für neue Anwendungen: Unternehmen können bei der Entwicklung von Anwendungen für Big Data und Real-time-Analytics auf das vorhandene JPA-Wissen ihrer Mitarbeiter aufbauen. Dirk Bartels

Die Versant-JPA-Preview-Version ist im Versant-Entwicklernetzwerk verfügbar.

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Hartmut Schlosser
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