Unit-Test-Framework JUnit 4.12 mit neuen Features

Michael Thomas

Nach mehr als 2 Jahren Entwicklungszeit ist eine neue Version des Unit-Test-Frameworks für Java-Anwendungen JUnit erschienen. Version 4.12 des populären Tools, das u.a. von Kent Beck und Erich Gamma geschaffen wurde, bietet im aktuellen Release zahlreiche Bugfixes und Detailverbesserungen.

So kann nun beispielsweise beim Starten von JUnit mit der Kommandozeile mit dem Befehl –filter festgelegt werden, bestimmte Tests und Subtests von der Testprozedur auszuschließen. Auch im Hinblick auf Test Runner haben sich Änderungen ergeben, so können u.a. benutzerdefinierte Test Runner ab sofort ihre eigenen TestClasses erstellen und beherrschen nun das Scannen von Annotationen. Die neue Regel DisableOnDebug erlaubt die Deaktivierung anderer Regeln, wenn die JVM im Debug-Modus ausgeführt wird – bislang musste man sie Auskommentieren und nach dem Debuggen wieder hinzufügen.

Detaillierte Erläuterungen sämtlicher Änderungen in JUnit 4.12 sowie der komplette Quellcode sind auf GitHub zu finden. Darüber hinaus wurde bereits eine Seite für die Release Notes der Folgeversion 4.13 eingerichtet, die nach und nach mit Inhalten gefüllt werden soll.

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Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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