Tierisch, lecker und bunt!

Rollstuhl, Otter, Faultier: Diese 59 neuen Emojis erscheinen 2019

Katharina Degenmann

© shutterstock / AmazeinDesign

Darauf mussten Emoji-Fans lange warten: Während Hund, Katze, Maus schon eine ganze Weile Teil der Emoji-Welt waren, hat es jetzt endlich auch der Otter auf die Handy-Tastatur geschafft! Und auch Mediziner können von nun an richtig in die Tasten hauen.

Das Unicode-Konsortium hat Emoji 12.0 veröffentlicht und beglückt uns mit insgesamt 59 neuen Symbolen, die sich in allen Varianten auf insgesamt 230 Emojis summieren. Durch mehr Speisen, Diversität, Inklusion und Tiere lässt sich jetzt vieles noch bunter schreiben.

Inklusion und Diversität

Einige der neuen Symbole zielen darauf ab, die Inklusion von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen zu fördern. Beispielsweise lassen sich zukünftig Rollstühle, ein Blindenstock, ein mechanischer Arm und eine Beinprothese verschicken. Aber auch Hörgeräte sowie Blinden- und Assistenzhunde sind mit an Bord.

Ebenso wurden die Symbole von händchenhaltenden Paaren in verschiedenen Varianten und Hautfarben erweitert.

Auch an Medizin-Fans wurde gedacht: Blutstropfen, Stethoskop und Pflaster lassen wohl jedes Medizinerherz höherschlagen.

Tiere und Essen

Sollte man sich wieder einmal zur Arbeit schleppen müssen, lässt sich auch dieses Gefühl ab sofort in einem Bildchen ausdrücken – einfach das Faultier versenden. Auch Tierfreunde kommen durch Orang-Utan, Flamingo, Stinktier und Otter voll auf ihre Kosten.

Für alle Reise- und Kulturinteressierten gibt es ab 2019 die Falafel oder das Gefäß für Mate-Tee. Zwiebel, Knoblauch, Waffel und Butter ergänzen zukünftig die Essenspalette des Emoji-Universums und auch die Auster samt Perle, der Eiswürfel und das Trinkpäckchen sind ab März 2019 mit dabei.

Emojis für alle Religionen

Auch im Bereich der religiösen Symbole hat sich etwas getan. Neben einem Hindu-Tempel gehört nun eine kniende Figur, in verschiedenen Geschlechtern und Hautfarben, zum Standard.

Ab 5. März können Anbieter die neuen Emojis in ihre Dienste einbinden. Üblicherweise dauert es noch eine Zeit, bis die neuen Symbole tatsächlich unterstützt werden. Doch dann kann die nonverbale Kommunikation durch die neuen Bildchen nur noch bunter werden.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie in der Redaktion der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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