Über 1.300 Studenten zum Google Summer of Code zugelassen

Claudia Fröhling

Die Entscheidung ist gefallen: 1.307 Studenten wurden für das Programm des diesjährigen Google Summer of Code akzeptiert. Das ist in etwa ein Viertel aller Bewerber, denn laut Google Blog hat es insgesamt 6.313 Einreichungen von 4.420 Studenten gegeben.

Als nächstes auf dem Programm stehen die Kennenlernphase mit den zugeteilten Mentoren und das Einlesen in die jeweilige Community. Ab dem 19. Mai dann startet die tatsächliche Code-Phase des Programms.

10 Jahre GSoC

Seit zehn Jahren fördert der Google Summer of Code, kurz GSoC, Studenten, die Interesse an der Entwicklung von Open-Source-Projekten haben. Auch 2014, also sozusagen im Jubiläumsjahr, wird die Tradition fortgesetzt. Im ersten Schritt können sich Organisationen mit interessanten Projekten bewerben, danach können Studenten anhand der Liste der so genannten Mentoring-Organisationen ihre Proposals einreichen. Dieses Jahr nehmen 190 Projekte am Programm teil. Hier ein paar Beispiele:

Ein Teil der GSoC-Ideen der Eclipse Foundation dreht sich um das Code-Recommenders-Projekt, das wir auch im aktuellen Eclipse Magazin ausführlich vorstellen. So soll beispielsweise eine Infrastruktur für multiple Snippet-Repositories aufgebaut werden. Eclipse Code Recommenders verfügt über eine Suchfunktion für Code-Snippets, genannt Snipmatch, die ebenfalls im Rahmen eines vergangenen Google Summer of Codes entwickelt wurde.

Eine weitere Idee aus dem Eclipse-Lager ist der Bau eines MQTT Test- und Simulation-Plug-ins für das M2M-Projekt Eclipse Paho. Das bisher bestehende Plug-in verfüge über ein eher einfaches UI für die Verbindung zum MQTT-Broker, das nicht sehr intuitiv und daher verbesserungswürdig sei, heißt es im Eclipse-Wiki. Im Wiki findet sich eine Auflistung aller Ideen der Eclipse Foundation.

Auch bei Twitter mangelt es nicht an Ideen für den Google Summer of Code. Auf GitHub findet sich die Sammlung der imposanten Liste. Interessant für die Java-Welt sind beispielweise die Ideen rund um das Netty-Ökosystem. Twitter gehört zu den wichtigsten Referenzen des Frameworks.

So findet sich hier beispielweise die Idee für eine automatisierte Test-Suite, dank der Netty bald Android Ice Cream Sandwich unterstützen soll. Außerdem möchte man gern an einem auf OpenSSL basierenden SSL-Handler arbeiten. Alle Twitter-Ideen finden sich auf GitHub.

Geschrieben von
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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