Neue Refactorings und Sprachfeatures in TypeScript 2.9

TypeScript 2.9 ist da

Ann-Cathrin Klose

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TypeScript 2.9 ist da und bringt erneut einige neue Features mit. Dazu gehören Erweiterungen des Toolings für die Arbeit im Code-Editor, aber auch für die Sprache selbst und den Compiler gab es einige neue Features, beispielsweise einen JSON-Import.

Zwei Monate nach TypeScript 2.8 steht mit Version 2.9 nun das nächste Update bereit, das neue Features zur Sprache hinzufügt. Ein Schwerpunkt lag dieses mal darauf, das Tooling zu erweitern, das TypeScript für verschiedene Code-Editoren zur Verfügung stellt. Das neue Tooling werde zwar noch nicht von allen Editoren implementiert; man rechne jedoch mit einer wachsenden Akzeptanz dafür, so schreibt Daniel Rosenwasser, Project Manager bei TypeScript, im Blogpost zum Release von TypeScript 2.9.

TypeScript 2.9: Neue Refactorings

Zu den Neuerungen am TypeScript-Tooling gehören zwei Refactorings. Mit dem einem davon können Declarations nun in eine eigene Datei ausgelagert werden. Das andere Refactoring sorgt dafür, dass Import-Pfade aktuell bleiben, wenn Dateien umbenannt werden.

Außerdem gibt es eine Neuerung bezüglich der Anzeige von Fehlern, die über die Flags --noUnusedLocals und --noUnusedParameters ausgegeben werden. Künftig ist es möglich, diese Meldungen in Form von Vorschlägen anzuzeigen, statt eine Fehlermeldung zu generieren. Die letzte Neuerung für das Tooling, die Rosenwasser im Blogpost zum Release anführt, betrifft Properties. Mit TypeScript 2.9 können Properties nun in get– und set-Accessors umgewandelt werden.

Sprachfeatures in TypeScript 2.9

Für den Sprachkern und Compiler gibt es in diesem Release von TypeScript insgesamt fünf Neuerungen, darunter eine neue import(…)-Type-Syntax, mit der der Typ eines Modules und die in Modulen vorhandenen Typen referenziert werden können. Der --pretty-Mode ist nun außerdem standardmäßig aktiviert. Mit --pretty soll die Arbeit auf der Konsole erleichtert werden. Neu ist auch, dass nun der Import von JSON-Files möglich ist.

Neue Optionen stehen Entwicklern bei der Arbeit mit Tagged Template Strings zur Verfügung. Hier ist nun die Nutzung von Typed Arguments möglich. In keyof und Mapped Object Types können nun außerdem Symbole, number und Numeric Literal Types. Letztere Neuerung stellt allerdings auch einen der Breaking Changes des Releases dar, da nun nicht mehr davon ausgegangen werden kann, dass es für jeden Type T möglich ist, den keyof T einem String zuzuweisen. Auch die neue Standard-Einstellung für --pretty gehört zu den potentiellen Breaking Changes auf Workflow-Ebene.

TypeScript 3.0: So geht es weiter

Einen Überblick über alle Neuerungen und weitere Breaking Changes gibt Daniel Rosenwasser im Blogpost zum Release; außerdem steht auf GitHub ein Überblick über die neue Version bereit.

Für Juli diesen Jahres wurde das Release von TypeScript 3.0 angekündigt. In der TypeScript-Roadmap ist bereits jetzt nachzulesen, dass für das Release beispielsweise ein neuer Top-Type unknown vorgesehen sei.

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Ann-Cathrin Klose
Ann-Cathrin Klose
Ann-Cathrin Klose hat allgemeine Sprachwissenschaft, Geschichte und Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert. Bereits seit Februar 2015 arbeitete sie als redaktionelle Assistentin bei Software & Support Media und ist seit Oktober 2017 Redakteurin. Zuvor war sie als freie Autorin tätig, ihre ersten redaktionellen Erfahrungen hat sie bei einer Tageszeitung gesammelt.
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