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Neue TypeScript-Version bringt viele neue Features

TypeScript 2.3 ist da

Stefanie Schäfers

© Shutterstock/bondvit

Rund drei Wochen nach der Veröffentlichung des Release Candidates von TypeScript 2.3 steht die neue TypeScript-Version final zur Verfügung – und bringt eine Reihe neuer Features mit!

Bereits im Release Candidate von TypeScript 2.3 wurden viele der neuen Features implementiert. Dazu gehört etwa die neue --strict-Option sowie Support für async-Generators und async-Iterators. Im TypeScript-Blog hat Daniel Rosenwasser nun die Highlights der finalen Version von TypeScript 2.3 vorgestellt – und die können sich sehen lassen!

Neue Checking-Modes und mehr: Neues in TypeScript 2.3

Zu den Neuerungen in TypeScript 2.3 zählen etwa neue Möglichkeiten zum Type-Checking in JavaScript-Dateien. Schon seit einiger Zeit bietet TypeScript die Option, nach und nach Dateien mithilfe des --allowJS-Flags von JavaScript zu TypeScript zu migrieren.

In TypeScript wird nun eine neue experimentelle Variante des Überprüfens von .js-Dateien eingeführt. Dieser neue Checking-Modus nutzt Kommentare, um Typen auf reguläre JavaScript-Declarations zu spezifizieren. Der Vorteil daran: Diese Kommentare sind komplett optional; zudem bleibt der Code weiterhin ausführbar und muss nicht erst umgewandelt werden.

Außerdem bringt die neue TypeScript-Version ein Language Server Plugin API mit, das die bekannte Editing-Experience im JavaScript-Superset erweitert. Ebenso stehen ab sofort Default-Type-Argumente zur Verfügung. Beispielsweise kann ab TypeScript 2.3 React.Components folgendermaßen deklariert werden:

class Component<P, S> {
    // ...
}

Das heißt, so sagt Rosenwasser im TypeScript-Blog, dass beim Schreiben von Component<FooProps> jedes Mal auch implizit Component<FooProps, object> geschrieben wird. Beachtet werden sollte dabei aber, dass der Default eines Type-Parameters nicht zwingend der gleiche sein muss wie dessen Constraint.

Generator und async-Generator-Support

In früheren Versionen bot TypeScript keinen Support für das Kompilieren von Generators oder die Arbeit mit Iterators. Beides wird nun jedoch ab TypeScript 2.3 unterstützt; zudem bringt die neue Sprachversion auch Unterstützung für die in ECMAScript 2017 eingeführten async-Generators und async-Iterators mit.

Dabei handelt es sich aktuell um ein Opt-in-Feature bei der Nutzung des --downlevelIteration-Flags. Das Feature verbessert damit den ECMAScript-Support von TypeScript deutlich – insbesondere, wenn es um das Targeting älterer Versionen geht. Zudem arbeitet TypeScript nun besser mit Libraries wie redux-saga zusammen.

Einfacherer Projektstart

Auch der Projektstart soll mit der neuen Sprachversion erleichtert werden. Dafür wurden ebenfalls eine Reihe Verbesserungen implementiert, etwa beim --help– und --init-Output. Außerdem wurde das neue --strict-Flag hinzugefügt, das etwa die folgenden Einstellungen aktiviert:

  • --noImplicitAny
  • --strictNullChecks
  • --noImplicitThis
  • --alwaysStrict

Alle Änderungen lassen sich im oben genannten Blogpost sowie auf der What’s-New-Seite nachlesen. TypeScript steht über NuGet sowie npm zur Installation zur Verfügung.

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Stefanie Schäfers
Stefanie Schäfers
Stefanie Schäfers studierte zunächst Anglistik in Marburg und machte anschließend ihren Masterabschluss im Bereich Creative and Cultural Industries an der Glasgow Caledonian University in Glasgow, Schottland. Seit August 2014 ist sie als Redakteurin in der Redaktion des PHP Magazins bei Software & Support Media tätig. Zuvor absolvierte sie bereits mehrere Praktika in Online-Redaktionen und Verlagen.
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