Typesafe Console 1.2 frei für Entwickler verfügbar

Hartmut Schlosser

Die Scala-Spezialisten Typesafe haben ein Monitoring-Werkzeug namens Typesafe Console im Portfolio. Das ursprünglich intern für Devops entwickelte Tool ist ab sofort frei für die Entwickler-Allgemeinheit verfügbar.

Mit der Typesafe Console lassen sich Anwendungen, die auf dem Typesafe-Software-Stack aufsetzen, in Echtzeit überwachen. Insbesondere Scala-Anwendungen auf Basis der Akka Middleware werden durchleuchtet. Zu diesem Zweck fängt die Console die Events auf, die von der asynchronen Programmausführung einer Anwendung erzeugt werden, stellt daraus sinnvolle Flussdiagramme von Aktoren und Remote Nodes her und macht diese Daten über ein interaktives Browser-Interface verfügbar. Angereichert wird das ganze durch Nutzungstrends und Performance-Charakteristika des laufenden Systems. Performance-Flaschenhälse können so schnell erkannt werden, und noch viel mehr: auch die Ursachen derselben.    

Grund für die Verfügbarmachung des Tools ist laut Projektblog das Feedback der User, die die Console immer häufiger auch zu Entwicklungszwecken gebrauchten.  In diese Richtung soll das Tool jetzt um weitere Funktionalität ergänzt werden: 

Our aim is for the Console to give developers full insight into how their applications look, and how and why they behave in certain ways.

Damit dies den Erwartungen der User gemäß geschieht, ruft Typesafe dazu auf, das Werkzeug ausgiebig zu testen und Feedback abzugeben – am besten über den eingebauten „Send Feedback“ Button.

Aktuell ist die Version 1.2 der Typesafe Console verfügbar. Ein nächstes Major-Release ist bereits für Ende August geplant. Auf dem Speiseplan stehen erweiterte Developer Views für Akka-Anwendungen, Support für Play und ein neues UI, das Visualisierungen von reaktiven, asynchronen und verteilten Anwendungen bietet.

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Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser ist Redakteur und Online-Koordinator bei Software & Support Media. Seine Spezialgebiete liegen bei Java-Enterprise-Technologien, JavaFX, Eclipse und DevOps. Vor seiner Tätigkeit bei S & S Media studierte er Musik, Informatik, französische Philologie und Ethnologie.
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