tsuru: Go-basierte PaaS für die Private Cloud

Eric Herrmann

Über die neue tsuru-Infrastruktur bekommt Ihr eine weitere Möglichkeit, in eigenen Server-Umgebungen polyglotte Architekturen zu erstellen, in denen SQL- und NoSQL-Datenbanken, Git-Versionskontrolle, Anwendungen und mehr laufen. Die zentrale Verwaltung erfolgt dabei über den tsuru-Server, der sich dank dem Gespann aus Vagrant und Chef simpel aufsetzen lässt.

Während man bis hierhin noch nicht sonderlich beeindruckt sein muss, da OpenShift oder CloudFoundry all dies schon seit Längerem beherrschen, ist das Interessante an tsuru das Interessante in tsuru: Des Pudels Kern besteht komplett aus Googles Go-Sprache. Damit handelt es sich um eine herausragende Demonstration, wie sich mit der jungen Sprache komplexe Architekturen errichten und aufsetzen lassen. Insbesondere in den Tests des Open-Source-Projekts lässt sich gut beobachten, wie die Fäden unter der Haube von tsuru gezogen werden. Bei ersten Gehversuchen auf Ihrer Infrastruktur sollen Ihnen die Anweisungen in der Dokumentation weiterhelfen.

tsuru befindet sich derzeit in der Version 0.1, also im frühesten Versuchsstadium. Falls Ihnen Bugs in dieser Phase begegnen, oder Sie Features vermissen, können Sie diese im Issue Tracker melden beziehungsweise via Pull Request der Code-Basis hinzufügen.

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Eric Herrmann
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