Trotz wachsender Nachfrage weniger Rechenzentren

Astrid Wagner

Eine Untersuchung der International Data Corporation (IDC) hat überraschende Ergebnisse bezüglich der Entwicklung von Rechenzentren in den USA hervorgebracht. Zum ersten Mal seit 2009 ist die Zahl der Rechenzentren zurückgegangen und das, obwohl die Nachfrage weiterhin steigt.

Wie das international tätige Marktforschungsunternehmen für Informationstechnologie und Telekommunikation berichtet, gibt es derzeit noch insgesamt 2,94 Millionen Rechenzentren in den USA. Auch aufgrund der wirtschaftlichen Rezession ist diese Zahl allerdings rückläufig. Viele Unternehmen schließen ihre firmeneigenen Zentren und setzen stattdessen auf die Leistungen von Serviceprovidern und Cloudsystemen. So wachsen die Datenmengen zwar weiter an, doch wird die Speicherung immer weiter zentralisiert, um Einsparungen vornehmen zu können. Diese Entwicklung führt zu einer sinkenden Anzahl der Provider, während die Fläche, die insgesamt von Rechenzentren eingenommen wird und derzeit bei 57 Millionen km2 liegt, auch weiterhin wächst.

Die Marktforscher gehen davon aus, dass es bis 2016 noch schätzungsweise 2,89 Millionen Rechenzentren in den USA geben wird. Die eingenomme Fläche hingegen soll innerhalb der nächsten vier Jahre auf 65 Millionen km2 anwachsen.

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Astrid Wagner
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