Top 10 der Java-Storys [Juli 2012]

Hartmut Schlosser

Der Sommermonat Juli ist vorüber – und über ein Sommerloch konnten wir uns wahrlich nicht beklagen, angesichts der spannenden Entwicklungen, Diskussionen und Releases im Java-Universum! Ein Blick auf die meist gelesenen JAXenter-Beiträge ergibt eine Art Rückschau auf die für Sie interessantesten Themen und Ereignisse im zurückliegenden Monat. Hier ist die Top Ten unserer Java-Storys im Juli 2012:

10. Modernes Tooling versus etablierte Best Practices

Den 10. Platz belegt die Kolumne „Be pragmatic, not dogmatic!“ von Joachim Arrasz, in der der Software-Architekt das Dilemma beschreibt, dass etablierte Best Practices oft im Gegensatz zu einem modernen Tooling stehen. Ein spannendes Thema, bei dem sich viele JAXenter-Leser offenbar an den eigenen Alltag erinnert fühlten. Passend zur Kolumne läuft übrigens auch unser aktuelles Quickvote, bei dem Sie noch abstimmen können:

Entwickler! – Wie frei seid Ihr bei der Wahl Eurer Tools?

9. IT-Architektur zwischen Elfenbeinturm und Drecksarbeit

Dr. Heinrich Krause erklärte in seinem Artikel „IT-Architektur zwischen Elfenbeinturm und Drecksarbeit“ auf prägnante Art und Weise, dass IT-Architektur mehr ist als nur das Erstellen von Konzepten. Ein sehr schöner Artikel, der es wert ist, in Ihren persönlichen Bookmark-Pool aufgenommen zu werden.

8. Kein Modulsystem in Java 8

Zweifellos eine der Topmeldungen des Juli war die Empfehlung von Oracles Mark Reinhold, Java 8 ohne Modulsystem auszuliefern. Die Diskussionen um Projekt Jigsaw begleiteten uns den ganzen Monat hindurch, auch mit einem viel beachteten Quickvote und weiteren Beiträgen zum Thema:

7. Gespart – ein Softwareleben lang

In ihrem Artikel „Gespart – ein Softwareleben lang“ brachten Enno Thieleke und Stefan M. Heldt die Vorteile der Automatisierung von Entwicklung, Auslieferung und Betrieb auf den Punkt. Die Automatisierung richtig anzupacken spart richtig Geld – wer möchte das nicht?

6. Java-Entwickler – es ist an der Zeit, etwas Neues zu lernen!

Mit dem Schlachtruf „Java-Entwickler – es ist an der Zeit, etwas Neues zu lernen!“ verbreitete JUG Leader Dave Fecak Aufbruchstimmung, indem er sagte, Java werde zwar nie sterben, die aktuelle Marktsituation erfordere es aber, über den Tellerrand des Java-Universums zu blicken. Ein Ratschlag, der nicht schadet, aber auch nicht sonderlich neu ist.

5. Die 7 Prinzipien für besseren Code

In einer Zusammenschau der IT-Prozesse bei den wichtigen Playern Microsoft, Facebook und Google hat Bastian Buch 7 Prinzipien für besseren Software-Code herausgeschält.

4. Googles geheime Web-IDE Collide wird Open Source

Eine der Top-Meldungen im Juli war, dass Google die Arbeiten an einer kollaborativen, Web-basierten Entwicklungsumgebung namens Collide Open Source zur Verfügung gestellt hat.

3. Die Zukunft von GWT heißt Vaadin

Die Zukunft von GWT heißt Vaadin, titelten wir auf die Neuigkeit hin, dass Google sein Web Toolkit einem unabhängigen Komitee überantwortet hat. Das Webframework Vaadin ist mit von der Partie und hat angekündigt, dass in Vaadin 7 eine komplette GWT-Version enthalten sein wird, die vom Vaadin-Team unterhalten wird. Kontrovers verlief dann die Diskussion in den Kommentaren, wo Vaadin eher als ein Player unter vielen bezeichnet wird, wenn es um die Zukunftsbestimmung von GWT geht.

2. Die 10 gefragtesten IT-Jobs – Berufsanfänger? Abgelehnt!

Eine Auswertung der Job-Situation in der IT-Branche von dice.com interessierte viele von Ihnen – kein Wunder, ergab sie doch, dass Java-Entwickler noch zu den gefragtesten Personen auf dem Markt gehören. Kritisch bewerteten wir allerdings das weitere Ergebnis, dass Berufsanfänger es nicht so leicht haben, Fuß zu fassen, und Unternehmen immer weniger bereit sind, die eigenen Angestellten zu schulen.

1. Die 10 Gebote des selbstlosen Programmierens

Die Ehre des meistgelesenen JAXenter-Beitrags im Juli 2012 geht an „Die 10 Gebote des selbstlosen Programmierens.“ Hier präsentierten uns Frank Bush & Sohn ihren Erfahrungsschatz an Programmier-Weisheiten, angelehnt an das Buch „The Psychology of Computer Programming“. Viel Spaß beim Lesen!

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Hartmut Schlosser
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