Top 10 der Java-Storys [August 2012]

Hartmut Schlosser

Ein Blick auf die meist gelesenen JAXenter-Beiträge im August ergibt eine Rückschau auf die interessantesten Themen und Ereignisse des Monats. Hier ist die Top Ten unserer Java-Storys im August 2012:

10.) So wird JDK 8 aussehen: Zeitplan und Feature-Set

Nach der (sehr wahrscheinlichen) Verbannung des Modularisierungsprojektes Jigsaw aus Java 8 sind im August wenigstens Zeitplan und Feature-Set des JDK 8 präzisiert worden. Den gebührenden Platz unter den Top Ten News hatte deshalb der Beitrag: „So wird JDK 8 aussehen: Zeitplan und Feature-Set“.

9.) openHAB 1.0: Heimautomatisierung à la Open Source

Platz neun im August belegt das Projekt openHAB, eine Open-Source-Implementierung einer Heimautomatisierungssoftware. Wir vermeldeten das Release der Version 1.0 – und verwiesen auf den lesenswerten JAXenter-Artikel „Home, Smart Home: Heimautomatisierung mit OSGi“ von Kai Kreuzer.

8.) Was unsere Arbeit als IT dem Unternehmen bringt

Daniel Pieper beschrieb in seinem Artikel „How does IT matter?“, welche Werte die Arbeit der IT einem Unternehmen bringt. An einem Beispiel zeigt er, wie sich die gesamte Wertschöpfungskette eines IT-Vorhabens transparent darstellen lässt.

7.) Vier Argumente, sich jetzt mit einer Java-Alternative zu beschäftigen

JUG-Leader Dave Fecak hatte auf seinem Blog verkündet, es sei jetzt als Java-Entwickler an der Zeit, sich mit alternativen Sprachen zu beschäftigen. Wer nur Java beherrsche, verliere in der Zukunft immer mehr an Marktwert. In vier Argumenten reagiert er auf die Kritiker dieser Position.

6.) Sind Sie ein konservativer oder ein liberaler Software-Entwickler?

Blogger Steve Yegge stellte eine etwas gewagte, arbeitssoziologische These auf, über die wir berichteten: Er meint, der Bereich der Software-Entwicklung lasse sich anhand einer politischen Achse klassifizieren, die von konservativ bis links (engl. „liberal“) reiche. Eine solche Sichtweise helfe u.a. beim Konfliktlösen und dem Zusammenstellen von Teams. Etwas vereinfachend sicher, aber vielleicht für den einen oder anderen ein nützlicher Denkanstoß.

5.) tinylog: Die schlanke log4j-Alternative

Martin Winandy stellte die log4j-Alternative tinylog vor – und schaffte es mit seinem Beitrag auf den fünften Platz. Sicherlich ein Indiz dafür, dass das Thema Logging für viele von Ihnen zum Arbeitsalltag gehört.

4.) Der Patent-Troll klopft bald auch an deine Tür!

Wir berichteten über die leider immer weiter verbreitete Praxis, aus rein kommerziellen Interessen mit Software-Patenten vor Gericht zu ziehen. Vor allem Startups in den USA haben unter diesen „Patent-Trollen“ zu leiden und werden von spezialisierten Patent-Anwälten über triviale Angelegenheiten verklagt.

3.) Flexible Architekturen

Ein echtes Artikel-Highlight hatten wir im August mit Stefan Roocks „Flexible Architekturen“ auf dem Portal. Wie baut man flexible Softwarearchitekturen, die dafür sorgen, dass sich ein System leicht an die jeweiligen Anforderungen anpassen lässt?

2.) Programmierer sind nicht faul – sie sind nur die schlechtesten Schätzer der Welt

Ein Topthema im August: Das Problem vieler Software-Entwickler, den Aufwand eines Projektes richtig einzuschätzen. Polemisch titelten wir: „Programmierer sind nicht faul – sie sind nur die schlechtesten Schätzer der Welt“ – und vertieften das Thema in den Beiträgen:

Die 10 Todsünden der Aufwandsschätzung für Entwickler und 5 Tipps, wie Sie Ihre Software-Projekte pünktlich beenden.

1.) 11 Karrieretipps: Wie Sie unwartbaren Code schreiben und sich als Entwickler unentbehrlich machen

Auf Platz eins ging es nicht so ganz ernst zu: 11 Karrieretipps für alle, die sich als Entwickler unentbehrlich machen wollen. Das Patentrezept: Schreibe einfach unwartbaren Code, den nur du selbst verstehst. Dann wird jedes Unternehmen davor zurückschrecken, dich zu feuern. Lustig weitergesponnen wird die Liste der Coding-Ungeheuer übrigens in den Kommentaren!

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Hartmut Schlosser
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