Neues im April-Release

Visual Studio Code 1.56: Terminal-Neuerungen und Preview-Features

Maika Möbus

© Shutterstock / stoatphoto

Das neueste Release von Visual Studio Code hat das Licht der Welt erblickt. Version 1.56 widmet sich verschiedenen Aspekten des Quellcodeeditors, unter anderem dem Terminal. Auch Preview-Features werden wie gewohnt mitgeliefert, diesmal beispielsweise für das Remote Development Extension Pack.

Visual Studio Code 1.56 wurde von Microsoft veröffentlicht und steht zum Download bereit. Wie jeden Monat ist das Release des Open-Source-Editors nach dem Vormonat benannt, es handelt sich demnach um das April-Update. Darin hat sich wieder einiges getan – schauen wir also genauer hin.

Terminal und Workbench

Das März-Update brachte Terminal-Profile mit, und nun wird zudem das Einstellen eines standardmäßigen Profils unterstützt. Das geschieht via terminal.integrated.defaultProfile.<platform>. Umgebungs- und Icon-Support wurden ebenfalls zu den Profilen hinzugefügt. Im Zuge der Neuerungen gelten terminal.integrated.shell und terminal.integrated.shellArgs als deprecated.

Weitere Änderungen im Terminal betreffen etwa das Verschieben der Profil- und Einstellungs-Shortcuts in einen neuen +-Button sowie neue standardmäßige Key Bindings.

Das Action-Hover-Feedback in der Workbench hat unterdessen ein Update erhalten, um eine bessere User Experience zu liefern. Das sieht dann aus wie in den Release Notes gezeigt:

Preview-Features

Im Rahmen des Remote Development Extension Packs, derzeit im Preview-Modus im Marketplace verfügbar, wurde unter anderem an der Docker-Integration geschraubt. Die Remote Development Extensions erlauben das Verwenden eines Containers, einer Remote Machine oder Windows Subsystem for Linux (WSL) als Entwicklungsumgebung. Neu ist, dass bei der Verwendung mit Visual Studio Code 1.56 eine Aufforderung zum Installieren von Docker Desktop erscheint, wenn mit der „Remote – Containers“ Extension gearbeitet wird.

Zu den weiteren Preview-Features zählen Tabs und Status-Icons im Terminal sowie eine neue built-in Extension namens Remote Repositories (RemoteHub). Die Extension soll das Suchen und Editieren von GitHub Repositories direkt aus VS Code heraus ermöglichen, ist allerdings bisher Visual Studio Code Insidern vorbehalten.

Alles weitere zu Visual Studio Code 1.56 kann in den Release Notes nachgelesen werden.

Geschrieben von
Maika Möbus
Maika Möbus
Maika Möbus ist seit Januar 2019 Redakteurin bei Software & Support Media. Zuvor studierte sie Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt und an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
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