Update für Microsofts Editor

Visual Studio Code 1.49: Die Debugger-Konsole bekommt Filter

Jean Kiltz

© Shutterstock / Monkik

Das Update des Open-Source-Editors von Microsoft enthält UX-Verbesserungen im Bereich der Extensions, genauer gesagt für den Notebooks Editor und das Remote Development. Daneben wurden für die Debugging-Konsole Filter eingeführt und die Handhabung des JavaScript Debuggers wurde vereinfacht.

Microsoft hat Visual Studio Code 1.49 veröffentlicht. Das neue Release des Editors verfeinert die Notebooks-Erweiterung und das Remote Development. Außerdem sind in der Debug-Konsole Filter implementiert worden und auch das JavaScript Debugging erhält neue Features.

Visual Studio Code 1.49: Das sind die Highlights

Im Bereich der Erweiterungen ist an der User Experience des Notebook Editors gearbeitet worden. Mit dem neuen Update kann das Erscheinungsbild von Zellen mit zwei Optionen angepasst werden. Zum einen kann mit notebook.cellToolbarLocation der Erscheinungsort der Toolbar geändert werden, beispielsweise nach links oder rechts. Sie kann aber auch ganz einfach auf „hidden“ gesetzt werden. Zum anderen ist es möglich, die Statusleiste mittels notebook.showCellStatusBar an- oder abzuschalten. Daneben hat die Statusleiste ein weiteres Feature erhalten. Durch das Update können ihr selbsterstellte Objekte aus Erweiterungen hinzugefügt werden, beispielsweise Buttons oder bloße Textobjekte.

Auch das nächste neue Feature betrifft den Notebooks Editor, genauer gesagt den Differenz-Editor. Änderungen, die in Dokumenten und Zellen vorgenommen wurden, sind mit diesem Upgrade schneller identifizierbar, wie in folgendem kurzem GIF zu sehen ist:

Wem dieses Feature nicht gefällt, kann es entweder vorübergehend über die Action Toolbar oder mittels notebook.diff.enablePreview dauerhaft abschalten. In beiden Fällen kehrt man zur alten Anzeige zurück.

Ein weiteres Highlight von Visual Studio Code v1.49 betrifft das Remote Development, genauer gesagt das Port Forwarding. Dieses wurde automatisiert, sodass Ports, die im Terminal Output auftauchen, direkt an den Client weitergeleitet werden.

Auch das Debugging hat wieder einige Neuerungen erfahren. Neben der Debug-Konsole, die nun Filter unterstützt, wurde der JavaScript Debugger verbessert. Aktiviert man das Auto Attach Feature für Node.js-Skripte, benötigt man kein manuelles --inspect-Flag mehr, um Prozesse zu debuggen. Dafür verwendet VS Code standardmäßig den „smart“-Modus von Auto Attach, der durch die debug.javascript.autoAttachSmartPattern-Einstellung konfiguriert werden kann. Hier kann man zum Beispiel ändern, wann der „smart“-Modus zum Tragen kommen soll. Über debug.javascript.autoAttachFilter hingegen kann man auf das alte Verhalten wechseln oder aber alle Node.js-Skripte debuggen lassen.

Wiedereinführung der Source-Control-Repositories-Ansicht

Ursprünglich als Source-Control-Providers-Ansicht bekannt, wurde das Feature nun als Source-Control-Repositories-Ansicht wieder eingeführt. Damit wird die Kontrolle darüber, welche Source Control Repositories sichtbar sind, verfeinert. Wie in dem zuvor eingeführten Feature wird die Auswahl mehrerer Repositories unterstützt.

Alle Features des Releases v.1.49 finden sich ausführlich beschrieben auf der offiziellen Webseite von Visual Studio Code.

Geschrieben von
Jean Kiltz
Jean Kiltz ist seit März 2020 Redakteur bei Software & Support Media. Er hat Geschichte und Kulturanthropologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert. Danach war er beim ZDF als First-Level-IT-Support angestellt.
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