Neues Tool für vereinfachte Zusammenarbeit

JetBrains Space: Integrierte Teamumgebung für Entwickler

Jan Bernecke

© Shutterstock / Vadim Sadovski

JetBrains hat das neue Space Tool vorgestellt. Die All-in-All-Plattform verbindet die Eigenschaften von Azure DevOps, Trello, Slack und GitHub zu einer neuen, integrierten Teamumgebung für die gemeinsame Arbeit an Projekten und deren Organisation.

JetBrains Space wurde vorgestellt. Das neue Tool soll als Schnittstelle für DevOps genutzt werden können, bietet aber aufgrund der vielen Integrationen auch Verwendung für Marketingabteilungen. Auf diese Weise sollen Silos aufgebrochen werden, die bei der Arbeit mit vielen einzelnen Programmen entstehen.

Nach Aussage von JetBrains wurde Space zunächst für die eigene, interne Verwendung konzipiert. Anwender können die Plattform dank Webhooks, HTTP API, Client-SDK und Plug-ins an ihre eigenen Vorstellungen und Anforderungen anpassen. Das mit Kotlin entwickelte Tool ist für Web, Desktop sowie mobile Plattformen einsetzbar und bietet eine komplette IDE-Integration zur IntelliJ-Plattform an.

Aktuell befindet sich Space im Early-Access-Programm und wird Anmeldungen nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ annehmen. Die Anzahl der Teams ist daher noch begrenzt, wird aber nach Aussage der Entwickler weiter aufgestockt. Bis zur ersten offiziellen Veröffentlichung ist die Benutzung des Tools kostenlos, was 25 GB Speicherplatz und 125 GB Datentransfer beinhaltet. Nach Beendigung der Early-Access-Phase ist jeweils ein Kostenplan  für die Cloud-Variante und die Standalone-Version vorgesehen. Auch hier ist eine kostenlose Option geplant.

JetBrains Space – das steckt drin

Space kommt mit einer ganzen Fülle an Integrationen und Funktionen. So können etwa einzelne Teammitglieder oder auch ganze Gruppen den jeweiligen Projekten zugeordnet und die entsprechenden Ressourcen geteilt werden. Gemeinsam können Codes online durchsucht werden, Änderungsverläufe angezeigt und Anmerkungen verfasst werden.

Unterstützt wird die gemeinsame Arbeit durch den integrierten Chat, in dem auch Code durch andere Mitarbeiter überprüft werden kann:

Quelle: JetBrains

Sowohl ein persönlicher, als auch ein Teamkalender soll dabei für die nötige Übersicht über Verfügbarkeiten, Konferenzen und Meetings geben. Weitere Funktionen sind das Vergeben von dedizierten Berechtigungen an Mitarbeiter, ein interner News-Blog, eine mobile App sowie ein Cloud Backup.

JetBrains kündigte bereits weitere Features für die Zukunft an. Neben einem eigenen Marketplace, mit dem Drittanbieter ihre Plug-ins anbieten können, sind CI/CD Pipelines, persönliche To-Do-Listen und erweiterte Automation geplant.

Alle Informationen zu JetBrains neuem Space Tool sind auf der offiziellen Webseite zu finden.

Geschrieben von
Jan Bernecke
Jan Bernecke
Jan Bernecke ist seit 2019 Online-Redakteur bei S&S Media. Zuvor war der rugbyspielende Literaturwissenschaftler im Bereich Online-Marketing tätig.
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