Die neuesten Features von IntelliJ IDEA

IntelliJ IDEA 2019.3: Schnellere Performance und Quarkus-Support

Maika Möbus
IntelliJ IDEA 2019.3

© Shutterstock / Eviart

IntelliJ IDEA 2019.3 ist mit neuen Features für Nutzer der Ultimate- und Community-Version erschienen. Das Team hat unter anderem an einer schnelleren Startzeit und verringertem Speicherbedarf für alle Nutzer gearbeitet, während Ultimate-User in den Genuss weiterer Features kommen.

JetBrains hat IntelliJ IDEA 2019.3 veröffentlicht, die neueste und für dieses Jahr letzte Major-Version der beliebten IDE. Wie Zlata Kalyuzhnaya im zugehörigen Blogeintrag verkündet, lag der Fokus auf der Performance und grundlegenden Qualität der IDE. Um das zu erreichen, entschied sich das Team zur Zusammenarbeit mit weiteren JetBrains-Entwicklerteams. Und hier sind die Ergebnisse.

Performance und Speichernutzung

JetBrains zufolge sind die Startzeiten der IDE in der neuesten Version so schnell wie nie zuvor – mit 11,03 Sekunden auf einem Gerät mit Windows 10 Pro und einem Intel-Core-i5-Prozesser mit 2,8 GHz. Im Vergleich dazu betrage die Zeit bei der Vorgängerversion 12 Sekunden. Dieser Verbesserung sollen Architekturänderungen zugrunde liegen, um Tasks während des Startens parallel laufen zu lassen.

An der Java-Performance wurde ebenfalls geschraubt. Verschiedene Editor-Freezes sollten dadurch behoben sein, und weitere Aspekte wie Java Type Inference und Highlighting sollen nun schneller vonstatten gehen.

Weitere Geschwindigkeitsverbesserungen gibt es für größere Gradle-Projekte durch eine Verringerung des Spitzen-Speicherverbrauchs sowie für Kotlin durch das Bundling der neuesten Version 1.3.60.

Features für Ultimate-Nutzer

Für Nutzer der Ultimate-Version bringt IntelliJ IDEA 2019.3 initiale Unterstützung für Micronaut, Quarkus und Helidon mit. Features wie Coding Assistence, Navigation, Inspektionen und mehr stehen zur Verfügung, wenn für Java-Projekte eine Microservices-basierte Architektur verwendet wird.

Und damit nicht genug – auch OpenAPI v2, Swagger v2, MongoDB und weitere Technologien können Ultimate-Nutzer in der neuesten IDE-Version nutzen.

Java 13, Usability und Bugfixes

Der Java-13-Support wurde in IntelliJ IDEA 2019.3 auf automatisches Formatieren von Textblöcken ausgeweitet, wenn ein drittes Zitat eingefügt wird. Weitere Änderungen betreffen die Verbesserung der Usability, unter anderem durch Smooth Scrolling und eine Scrollbar mit erhöhtem Kontrast. Neben einigen zusätzlichen Features wurden auch Bugfixes vorgenommen, etwa die Beibehaltung des Fokus, wenn zwischen IDE-Fenstern gewechselt wird.

IntelliJ IDEA steht bei JetBrains zum Download bereit. Die kommerzielle Ultimate-Edition richtet sich an Web- und Enterprise-Entwickler, die kostenfreie Community-Edition an Android- und JVM-Entwickler. Beide Versionen sind für Windows, macOS und Linux verfügbar.

Weitere Details zu IntelliJ IDEA 2019.3 gibt es auf der Seite “What’s New“ sowie im JetBrains-Blogeintrag.

Geschrieben von
Maika Möbus
Maika Möbus
Maika Möbus ist seit Januar 2019 Redakteurin bei Software & Support Media. Zuvor studierte sie Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt und an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
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