TomEE 1.7 soll den Wechsel von GlassFish erleichtern

Claudia Fröhling

Der Apache-Server TomEE ist in Version 1.7 erschienen und basiert ab sofort auf Apache Tomcat 7.0.55. Im Fokus des neuen Release steht das neue, noch experimentelle PLUME Profile. Es bietet TomEE zusammen mit der JSF-Implementierung Mojarra und mit EclipseLink an. Ziel des neuen Profils ist es, den Wechsel von GlassFish zu TomEE so einfach wie möglich zu gestalten.

Ebenfalls im Mittelpunkt der neuen Version steht die Arbeit am Support für Java SE 8. TomeEE 1.7 soll stabil in einer Java-SE-8-Umgebung laufen und gleichzeitig rückwärtskompatibel mit Java SE 6 bleiben.

Abgesehen davon beinhaltet Version 1.7 auch 154 TomEE- und 237 OpenEJB-Bugfixes. Mehr Informationen bieten die Release Notes.

TomEE und Tomtribe

TomEE ist ein zertifizierter Java EE 6 Web Profile Server auf der Basis von Apache Tomcat. Um die Verbreitung von Apache TomEE im Unternehmensumfeld zu fördern, hat TomEE-Gründer David Blevins 2013 das Unternehmen Tomitribe ins Leben gerufen.

TomEE baut auf dem Erfolg des populären Tomcat-Containers auf. Zusätzlich zu den Tomcat-Funktionalitäten bietet TomEE die typischen Java-EE-6-Komponenten wie JSF, JTA, JPA, CDI, JAAS, JACC, JavaMail API, Bean Validation und Enterprise JavaBeans. Der Reiz des TomEE-Projektes besteht sicherlich darin, dass existierende, Tomcat-basierende Projekte mit relativ geringem Aufwand um die Java EE Web-Profil-Komponenten erweitert werden können.

Geschrieben von
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

2 Kommentare auf "TomEE 1.7 soll den Wechsel von GlassFish erleichtern"

avatar
400
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu:
Andreas Korzinowski
Gast

Dann wäre es ja mal ein guter Gedanke, dem geneigten Leser, der bisher seine Anwendungen mit Tomcat programmiert hat, mittels einer Artikelreihe näher zu bringen, welche Vorteile die J2EE-Umgebung ihm bringt, welche zusätzlichen Aufwände er einplanen muss, und welche Vorteile er daraus hat.

Ich erlebe in meinem Umfeld leider noch viel zu oft, dass man mit einer reinen Tomcat-Anwendung beginnt und plötzlich eine Datenbank oder eine Mailbenachrichtigung erforderlich wird. Und dann baut man das nachträglich in dem Tomcat-Anwendung ein, ohne sich über die Vorteile eine J2EE-Stacks Gedanken zu machen.

Redaktion JAXenter
Gast

Danke für das Feedback! Da machen wir uns doch gleich mal auf die Suche nach einem passenden Autor 🙂