Tipps und Tricks für ambitionierte Entwickler

Kai Ali Gürkan

Was macht eigentlich einen guten Entwickler aus? Einfach ist diese Frage nicht zu beantworten, da die Entwicklerszene alles andere als homogen ist und mittlerweile viele verschiedene Ansätze miteinander konkurrieren. Nach der universellen Wunderformel können ambitionierte Entwickler daher lange suchen. Bei so manchem arbeitsethischen Aspekt sollten sich die meisten Programmierer allerdings einig sein.

Selbstverständlich ist Wissen die grundlegende Voraussetzung für eine effektive Arbeitsweise. Ohne profunde Kenntnisse von Programmiersprachen, Computertechnik oder Datenbanken sowie dem Zusammenspiel dieser verschiedenen Komponenten ist jedes Programmiervorhaben dem Untergang geweiht. Gleichzeitig spielt die Erfahrung eine entscheidende Rolle, denn was nützt theoretischer Sachverstand, wenn die Praxis fehlt?

Aber selbst wer diese Eigenschaften vorweisen kann, gehört noch lange nicht zur Entwicklerelite. Das entscheidende Stichwort lautet Zeitmanagement: Nach welchen Prinzipien und Praktiken sollte man vorgehen, um die effektivsten Ergebnisse zu erzielen? Eine Antwort darauf ist das Verfassen von Aufgabenlisten, was bei weitem nicht nur ein Hilfsmittel für unorganisierte Arbeitnehmer darstellt. Agile, Lean, Scrum und Kanban sind beispielsweise im Kern eine Auflistung von Aufgaben.

Erfüllt man all diese Kriterien, so stehen die Chancen gar nicht schlecht, sich von anderen Entwicklern abzuheben – sofern die Art und Weise der Umsetzung stimmt. Eine To-do-Liste macht etwa nur Sinn, wenn diese strukturiert und klar verständlich notiert wurde. Struktur sollte ebenfalls das Leitprinzip beim Verfassen von Code sein. Die Verwendung von Kommentaren und geeigneten Variablennamen haben nämlich einen sehr großen Einfluss auf die Lesbarkeit. Handelt man nach dem Motto „Entwickle immer so, als ob der Typ, der den Code später warten muss, ein Psychopath ist, der deine Adresse hat“, so sollte man immer auf der sicheren (und effizienten) Seite sein.

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Kai Ali Gürkan
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