Thymeleaf? Maven oder Gradle? Mit Spring-Demo ab in die Tierklinik

Judith Lungstraß

Wer noch nie das freie Anwendungs-Framework Spring benutzt hat, kann dank einer neuen Demonstration nun einen ersten Eindruck bekommen. Die Beispiel-Anwendung Petclinic richtet sich an fiktive Haustierbesitzer und stellt gleichzeitig die wichtigsten Funktionen des Spring Frameworks vor.

Darunter etwa die Aspekt-orientierte Programmierung, die Dependency Injection mittels Annotationen und die Data Access Integration mit jdbc, JPA oder Spring Data JPA. Auch Transaktionen mit @Transactional und Caching mit @Cacheable werden demonstriert. Außerdem nutzt Petclinic das Spring MVC Test Framework.

Interessant für Java-Entwickler ist darüber hinaus die Bibliothek Thymeleaf, welche eine Template Engine für XML, XHTML und HTML5 bereit stellt. Man kann sie in das Spring MVC integrieren und so Java Server Pages in Web-Anwendungen komplett ersetzen. Genau dies macht ein separater Spring-Petclinic Branch, anstelle von JSP nutzt er Thymeleaf. Mehr zur Thymeleaf-Migration gibt es im Projektblog von Soraya Sánchez.

Und auch wenn Sie sich schon immer gefragt haben, ob Sie für die Build-Automatisierung Ihres Projektes Maven oder doch lieber Gradle benutzen sollen, hat Petclinic eine Antwort parat. Per Default wird Maven genutzt, aber auch eine Gradle-Migration ist verfügbar. Vergleicht man die beiden Tools, wird deutlich: Mit 143 Zeilen ist die build.gradle-Konfigurationsdatei deutlich einfacher zu verstehen als das Maven POM mit seinen 543 Zeilen.

Spring Petclinic gibt es bei GitHub. Das Deployment erfolgt über CloudFoundry.

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Judith Lungstraß
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