TensorFlow Lite und NCCL jetzt im Core von TensorFlow

TensorFlow 1.13.1 ist da: TensorFlow Lite als Core-Feature

Florian Roos

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TensorFlow 1.13.1 wurde veröffentlicht. TensorFlow Lite gehört nun zum Kern des Frameworks. Außerdem wurde ein experimentelles Java-API für die Injection von TensorFlow Lite Delegates hinzugefügt.

Das TensorFlow-Team hat Version 1.13.1 des Machine-Learning-Frameworks veröffentlicht. Im Rahmen der Bekanntgabe des neuen Releases werden einige Neuerungen in TensorFlow 1.13.1 näher vorgestellt. Eine davon ist die Aufnahme von TensorFlow Lite in den Kern des Frameworks. Der neue Support für Python 3.7 gehört ebenfalls zu den Neuerungen in TensorFlow 1.13.1.

Da TensorFlow Lite nun ein Core-Feature von TensorFlow ist, sind die entsprechenden Python-Module ab sofort unter tf.lite zu finden. Der Code liegt jetzt in tensorflow/lite. Das bereits vorhandene Java-API in TensorFlow Lite unterstützt nun auch Strings. Daneben wurde ein experimentelles Java-API zur Injection von TensorFlow Lite Delegates in TensorFlow Lite eingefügt.

Der Support für die NVIDIA Collective Communications Library (NCCL) gehört ab sofort ebenfalls zum Core von TensorFlow. NCCL ermöglicht die Kommunikation zwischen GPUS in Systemen mit mehreren GPUs. Eine weitere auf GPUs bezogene Änderung in TensorFlow 1.13.1 betrifft das Compiling der TensorFlow-Binaries für GPUs. Diese Binaries sind nun gegen CUDA 10 und TensorRT 5.0 kompiliert. Dementsprechend wurde die CUDA-Dependency in TensorFlow auf Version 10.0 aktualisiert.

Deprecations in TensorFlow 1.13.1

Unter den zahlreichen kleineren Änderungen in Tensorflow 1.13.1 sind einige neu hinzugekommene Deprecated-Markierungen beispielsweise für tf.data.Dataset.shard und Variable.count_up_to. Gleichzeitig wurden einige bekannte Deprecations entfernt. Außerdem sind Konvertierungen von Float-Typen zu uint32 und uint64 innerhalb von tf.constnat nicht mehr zulässig.

TensorFlow ist Open Source und wird von Google unter Apache-2.0-Lizenz entwickelt. Weitere Informationen bieten das GitHub-Repository sowie die offizielle Website.

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Florian Roos
Florian Roos
Florian Roos ist Redakteur für Software & Support Media. Er hat Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt studiert und erste redaktionelle Erfahrungen in den Bereichen Games und Consumer-Hardware gesammelt.
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