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Aus dem Entwicklernähkästchen - Teil 5

14 gute Vorsätze für 2017: Mit diesen Technologien sollten Sie rechnen

Redaktion JAXenter

(c) Shutterstock/Brt

Aus dem Entwicklernähkästchen plaudern IT-Profis aller Couleur über Highlights 2016 und Trendthemen 2017. Im fünften Teil der Serie geht es um die guten Vorsätze der Experten: Welche Technologien stehen im Jahr 2017 ganz oben auf der Liste?

Dein Vorsatz: Womit möchtest du dich 2017 verstärkt beschäftigen?

schindler_uwe_swIch wollte mir mal Apache Spark anschauen! Ich kenne Kollegen, die das zusammen mit Apache Solr einsetzen, und bin beeindruckt von den Ergebnissen. Uwe Schindler – Consultant bei SD DataSolutions und PMC-Mitglied im Apache-Lucene-Projekt

pirchner_florian_swBots scheinen ein Hype zu werden. Derzeit sind diese ja noch ziemlich „doof“. Doch die Zukunft geht in Richtung AI. Da führt kein Weg dran vorbei. Florian Pirchner – Selbstständiger Softwarearchitekt

FalkSippach-128pxLeider mit viel zu viel, z. B. Kotlin. Und wenn dann noch Zeit bleibt, würde ich gern tiefer in die funktionale Programmierung beispielsweise mit Frege oder Haskell einsteigen. Falk Sippach – Software-Entwickler bei der OIO Orientation in Objects GmbH.

thomas_kruseMachine Learning und Natural Language Processing halte ich für wichtige Bestandteile für zukünftige Benutzungsschnittstellen, wie beispielsweise Chat-Systeme. Darum habe ich vor, mich damit eingehender zu beschäftigen. Thomas Kruse – Architekt bei der trion development GmbH und Leiter der Java Usergroup Münster.

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Ursprünglich komme ich aus der Oracle-Datenbanken-Ecke und habe  Erfahrung gesammelt, wie man Oracle-Systeme tunen kann.  Allerdings gewinnt Microsofts SQL-Server zurzeit Einfluss in diesem Bereich, weswegen ich hoffe, mir nächstes Jahr die Hände mit dem SQL-Server schmutzig machen zu können. Darüber hinaus werde ich endlich ein Online-SQL-Training anbieten sowie einige, längst überfällige SQL-Bücher schreiben. Lukas Eder – Gründer und Geschäftsführer von Data Geekery.

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jonas_helmingAngular 2, insbesondere vor dem Hintergrund der geplanten Unterstützung in JSON Forms. Dr. Jonas Helming – Geschäftsführer der EclipseSource München GmbH.

kusalic_ivanEs gibt viele spannende Konzepte, die ich mir gerne näher ansehen würde. Dazu gehört die Verwendung von Haskell für mehr als nur Spielereien, ein tiefgreifenderes Verständnis der Speicherverwaltung von Rust und das Experimentieren mit der Sprache Idris. Natürlich werden auch die Verbesserung meiner Scala-Kenntnisse und meiner Fähigkeiten als Software-Entwickler insgesamt im kommenden Jahr eine große Rolle spielen. Ivan Kusalic – Senior Software Engineer bei HERE

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Ich würde mich gern darauf konzentrieren, etwas mehr Erfahrung im Bereich der Spieleprogrammierung zu gewinnen, insbesondere mit der MonoGame-Engine, damit ich weiter an meinem 18.Jahrhundert-Kriegsspiel arbeiten kann – daran hatte ich schon immer großes Interesse. Zudem sollte ich an einem zweiten Teil der Game-Development-Artikelserie für JAXenter arbeiten – das ist schon lange überfällig. Allerdings habe ich noch einige Techniken zu lernen, um den neuen Teil der Reihe sowie mein Spielepeojekt weiter verfolgen zu können. Zu guter Letzt möchte ich meinem kostenlosen Data-Access-Layer “Test-Clients” das Upgrade auf den moderneren Interface-Stil, den ich im vergangenen Jahr entwickelt habe, ermöglichen.  Steve Naidamast – Senior Software Engineer bei Black Falcon Software.

nicolai-parlogMit Java 9 und ganz besonders meinem Buch darüber.

Nicolai Parlog – freier Softwareentwickler

 

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spichaleMit Content Recommendation und maschinellem Lernen.

Kai Spichale – IT-Berater bei innoQ.

Ich möchte mich endlich mehr in OpenCypher, JCypher als auch jQAssistant einbringen, wenn es die Zeit neben synyx zulässt. Ich glaube, dass in jQAssistant viel Potential steckt, gerade wenn man polyglotte Analysen benötigt. Joachim Arrasz – Software- und Systemarchitekt bei synyx.

loewenstein_bernhard_sw1-170x190Ich möchte mich mit dem maschinellen Lernen noch intensiver beschäftigen und den praktischen Einsatz von TensorFlow in einem realen Projekt ausprobieren. Auch Containertechnologien wie Docker stehen in meiner Liste ganz oben.

Das Schöne ist, dass der früher stets meterhohe Berg an noch zu lesenden Büchern im letzten Jahr deutlich geschrumpft ist. Nicht dass die Rückstauqueue tatsächlich kürzer geworden wäre, aber ich kaufe neuerdings nur mehr eBooks, und die beanspruchen bekanntlich keinen räumlichen Platz. Die jahrzehntelange Gefahr, dass ich im Schlaf von herabstürzenden Büchern erschlagen werde, ist somit seit diesem Jahr auch endlich gebannt. Bernhard Löwenstein – Inhaber von Lion Enterprises

obermaier_dominik_swIch möchte mich noch stärker als bisher mit Java Garbage Collector Tuning und alternativen JVM-Implementierungen (wie z.B. Zing von Azul Systems) auseinandersetzen, um die Garbage-Collector-Pausen für Applikationen mit sehr großem Heap noch weiter zu reduzieren. Dominik Obermaier – Geschäftsführer bei der dc-square GmbH

dilger_martinAuf dem Zettel ganz oben steht Go. Zwar sind Projekte damit immer noch eher die Ausnahme, die Sprache selbst ist aber so vielversprechend, dass ich hier trotzdem Zeit investieren werde, um für 2018 gerüstet zu sein. Martin Dilger – Effective Trainings & Consulting

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