TechEd Developers 2007

SQL als eine eher schlicht gestrickte Mapping-Technik nur auf Microsoft SQL Server beschränkt.
Das Entity Framework ist kein Teil des .NET Framework
3.5, sondern soll im „Sommer 2008“ nachgeliefert werden.

Sync Framework

Das Sync Framework soll der steigenden Notwendigkeit nach einer
Synchronisation zwischen Online- und Offline-Daten gerecht
werden, nicht nur im Zusammenspiel mit mobilen Geräten. Konkurrent
Google hatte mit Google Gears bereits vor Monaten eine
(auf den Browser beschränkte) Technik vorgelegt. Das Framework
besteht aus der Core Sync Runtime, die vollkommen unabhängig
von der Sorte der Daten eine Synchronisierungsfunktionalität zur
Verfügung stellt, die Entwickler in ihre Anwendungen einbauen
können, der Möglichkeit, Simple Sharing Extension Feeds zu erzeugen
und zu konsumieren, einem Provider-Modell, um andere
Datenquellen einbeziehen zu können (u.a. auch für Oracles 11g
Datenbankserver), fertigen Komponenten, wie den Sync Services
für ADO.NET für die Synchronisation im
Rahmen von SQL Server 2008, Visual
Studio 2008 und dem NTFS-Dateisystem, und
Möglichkeiten zur Konfliktlösung beim Datenabgleich.
Ein Termin für die Fertigstellung
wurde nicht genannt.

VBX

Für Fans der Programmiersprache Visual
Basic bot die TechEd ein paar Gründe für
Hochgefühle. Zum einen mussten auch C#-Programmierer zugestehen, dass die XML-Unterstützung
beim aktuellen Visual Basic
9.0 einzigartig ist, was den Komfort und die
Möglichkeiten angeht. Zum anderen wurde
deutlich, dass die Entwickler bei Microsoft im Moment sehr aktiv sind und verschiedene Varianten für „Umgebungen“
durchspielen, wo Visual Basic als Sprache in Zukunft
eingesetzt werden könnte. Unter dem Sammelnamen „VBX“ werden
zur Zeit verschiedene Ansätze, wie das Zusammenspiel mit der
Dynamic Language Runtime (DLR) und dem Einsatz als plattformunabhängige
Scripting-Sprache ohne Abhängigkeit zur Laufzeit,
durchgespielt. Auch ein „VBA.NET“ erscheint auf dieser Grundlage
wieder denkbar. Auch wenn es bereits eine frühe Alpha-Version
von VBX gibt, lässt sich damit außer ein paar Spielarten des dynamischen
und statischen Bindens auszuprobieren nicht viel machen.
Und das hatte bereits Microsoft-Evangelist Daniel Walzenbach auf
dem Visual Basic Day auf der BASTA! 2007 im September gezeigt.

Soma Somasegar während seiner Eröffnungsrede
Wann kommt Oslo?

Microsofts neue SOA-Strategie lässt sich seit kurzem auf einen Namen
reduzieren: Oslo. Hinter dem neusten „Buzzword“ aus Redmond
steckt kein Produkt, sondern eine Reihe von Techniken, die
den Übergang der aktuellen Windows- und .NET-Plattform auf
eine serviceorientierte Plattform ermöglichen sollen. Zu den Kernbestandteilen
von Oslo gehört eine Modellierungsarchitektur für
zusammengesetzte Anwendungen (Composite Applications), die
über die Möglichkeiten von etablierten Modellierungssprachen
wie UML hinausgehen soll. Im Zusammenhang mit „Visual Studio
10″ soll es eine eigene Modellierungssprache mit entsprechendem
Designer geben. Weitere Produkte und Technologien, die im Zusammenhang mit Oslo eine

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