W-JAX 2017

Testgetriebene Entwicklung bei funktionalem Code – Alles gleich oder alles anders?

Testgetriebene Entwicklung (engl. Test-driven Development, abgekürzt TDD) hat sich bei der Entwicklung objektorientierter Systeme bewährt. Manche Vertreter funktionaler Sprachen behaupten, dass TDD bei „richtig“ funktionalem Code nicht mehr nötig ist. In seiner Session von der W-JAX 2017 beleuchtet Johannes Link, inwieweit TDD bei der Verwendung funktionalen Programmierstils noch sinnvoll ist, was wir dabei verändern müssen und wie sehr das Vorgehen von der Programmiersprache abhängt.

Java-Projekte für Kubernetes und OpenShift entwickeln

Viele sprechen von einem neuem IT-Zeitalter, bei dem Anwendungen in Container verpackt und von Orchestrierungsplattformen wie Kubernetes oder OpenShift skalierbar betrieben werden. Und tatsächlich spricht vieles dafür, dass wir unsere Java-Anwendungen künftig nicht mehr als JAR-, WAR- oder EAR-Artefakte ausliefern werden, sondern als Docker-Container-Images. In seiner Session von der W-JAX 2017 zeigt Roland Huß, wie dieser Übergang schmerzfrei vollzogen werden kann.

Break Your Event Chains: Langläufige Microservices & Domain-driven Design

Ereignisgesteuerte Architekturen erlauben eine gute Entkopplung von Microservices und sind grundlegend für dezentrales Datenmanagement. Gleichzeitig kann die Servicekopplung durch unreflektierte Verwendung von Ereignissen auch unbeabsichtigt grösser werden – wenn etwa komplexe, mehrere Services berührende Ende-zu-Ende-Logik über direkt peer-to-peer laufende Ereignisketten implementiert wird. In seiner Session von der W-JAX 2017 zeigt Martin Schimak, Experte im Bereich Domain-driven Design, wie eine neue Generation leichtgewichtiger und hochskalierbarer State Machines und Process Engines die konkrete Implementierung von langläufigen Services erleichtert.

Onlinemarketingorientierte Architekturen: Wie man sie baut und warum React oder SPA zum Problem werden können

Zwischen Softwarearchitekten bzw. Entwicklern und (Online-)Marketing-Teams kommt es immer wieder zu Konflikten, oft laufen diese nach einem immer wiederkehrenden Muster ab. In seiner Session von der W-JAX 2017 erklärt Frank Hinkel. Geschäftsführer der NEOZO GmbH & Co. KG, warum es so wichtig ist, onlinemarketingorientierte Architekturen zu entwerfen und entsprechende Konzepte umzusetzen. Dabei gibt er wertvolle Tipps, wie sich das bewerkstelligen lässt.

Ressourcen effizienter nutzen durch reaktive Programmierung mit Spring Data

Reaktive Anwendungen verlagern Verantwortlichkeiten in Richtung einer Streaming-orientierten Ausführung. Reaktive Programmiermodelle erlauben somit, die vorhandenen Ressourcen, wie Speicher und CPU, effizienter zu nutzen. In seiner Session von der W-JAX 2017 bespricht Jens Schauder, Entwickler im Spring Data Team, eine Applikation, die duchgängig reaktiv ist und erklärt deren genaue Funktionsweise.

Less Server vs. Serverless? Die Wahrheit über Serverless-Architekturen

Kaum haben wir uns von dem klassischen Monolithen und der zugehörigen Ablaufumgebung namens Application Server zugunsten von Microservices und Embedded Runtimes verabschiedet, taucht am Horizont mit Serverless Applications bzw. Architectures schon die nächste Evolutionsstufe auf. In seiner Session von der W-JAX 2017 stellt Lars Röwekamp die gängisten „as a Service“-Konzepte vor und zeigt, wie sich Enterprise-Anwendungen Cloud-basiert implementieren lassen.

Mehr als Rituale und Meetings: Agilität braucht technische Exzellenz

Sie wollen agil werden. Also benennen Sie die Rollen in Ihren Teams um, machen alle Meetings und Rituale, über die Sie im Scrum Guide gelesen haben, und machen Zwei-Wochen-Sprints. Aber reicht das wirklich, um agil zu werden? In seiner Session von der W-JAX 2017 erklärt David Tanzer, freiberuflicher Berater, Trainer und Softwareentwickler, warum „Excellence“ in Produktmanagement, Entwicklung, Test und Operations notwendig ist, und wie man dort hin kommt.

Grundkurs Konfigurationsmanagement: Ansible für Java-Entwickler

Das automatisierte Konfigurieren von Servern ist dank Orchestrierungswerkzeuge wie Puppet und Chef heute kein Problem mehr. Doch eignen sich diese Werkzeuge wenig für die regelmäßige Softwareverteilung von typischen Java-Webapplikationen. Ansible hat dieses Problem erkannt und liefert Lösungen für das Konfigurationsmanagement und für die Softwareverteilung aus einer Hand. In ihrer Session von der W-JAX 2017 erklärt Sandra Parsick, freiberufliche Softwareentwicklerin und Consultant, am Beispiel einer Infrastruktur für eine Java-Webapplikation die Funktionsweise von Ansible.

Selbstorganisation und agile Teams – zwischen Autonomie, Selbstbeschränkung und Chaos

„Die besten Architekturen, Anforderungen und Entwürfe entstehen durch selbstorganisierte Teams“. Doch Selbstorganisation kann zuweilen auch ein zweischneidiges Schwert sein. In seiner Session vom Agile Day der W-JAX 2017 erklärt Frank Düsterbeck, Consultant bei der HEC GmbH, was Selbstorganisation bedeutet, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, welche neuen Herausforderungen entstehen und wie ein Team dorthin kommt.

Performancemessungen: Der JIT-Compiler und sein Einfluss auf Messergebnisse

Die Ablaufperformance unserer Software ist wichtig. Deshalb wird immer wieder versucht, die Performance von Software zu messen, zu vergleichen und idealerweise vorherzusagen. Das ist aber extrem schwierig und sehr fehlerbehaftet. In dieser Session von der W-JAX 2017 zeigt Angelika Langer, Trainerin und Consultant, warum Performancemessungen so schwierig sind und was man tun kann, um typische Fehler zu vermeiden.

Angular für Enterprise-Anwendungen – Grundlagen & Best Practices

Bei der Entwicklung großer Enterprise-Anwendungen mit Angular kommen rasch einige Fragen auf: Wie kann die Anwendung in mehrere Module und npm-Pakete untergliedert werden? Wie können bestehende Identity-Lösungen, wie Active Directory, integriert und Single Sign-on realisiert werden? Wie kann die Performance beim Einsatz großer Clients sichergestellt werden, und wie hilft AOT, Tree Shaking und Lazy Loading dabei? Diese und weitere Fragen beantwortet Manfred Steyer, programmierender Architekt, Trainer und Berater mit Fokus auf Angular und Google Developer Expert (GDE), in seiner Session von der W-JAX 2017.

Microservices: Patterns und Antipatterns

Man könnte glatt das Gefühl bekommen, sämtliche Probleme aller Arten von Systemen lassen sich auf einfachste Art lösen, wenn man nur einfach ganz viele kleine Module baut und sie „Microservices“ nennt. In seiner Session von der W-JAX 2017 räumt Stefan Tilkov, Geschäftsführer und Principal Consultant bei der innoQ Deutschland GmbH, mit diesem Mythos auf und erklärt, wann und wie Microservices als Architekturansatz wirklich sinnvoll sind.

Programmierpraxis übermorgen: Mensch spezifiziert, Maschine programmiert

Wer programmiert, leidet: Die Tipparbeit beim Programmieren muss der Mensch derzeit weitgehend selber machen. Das ist nicht nur viel Arbeit, sie ist auch ziemlich fehleranfällig. In ihrer Session von der W-JAX 2017 stellen Nicole Rauch und Michael Sperber die Programmiersprachen Idris und Agda vor, mit denen der alte Traum vom Computer, der selbst Code schreibt, in greifbare Nähe rücken könnte.

Consumer-driven Contracts: Der Ausweg aus der Integrationshölle

Wer will schon bei jedem CI-Build eine Integrationsumgebung mit dem aktuellen Stand aller Komponenten bespielen? Eben. Zum Glück gibt es eine Alternative: Consumer-driven Contracts. In seiner Session von der W-JAX 2017 stellt Tom Hombergs, Entwickler, Architekt und Berater bei der adesso AG, das Konzept der Consumer-driven Contracts vor, erläutert Vor- und Nachteile aus der Praxis und gibt einen praktischen Einstieg anhand lauffähigen Codes.

Microservices Security: Wie aus dem Monolithen eine sichere Microservices-Architektur wird

Die Notwendigkeit der Authentisierung und Autorisierung der Nutzer eines Anwendungssystems steht außer Frage und wird durch moderne Standards hinreichend unterstützt. In einer Microservices-Architektur besteht allerdings zusätzlich Bedarf, die Schnittstelle jedes einzelnen Service abzusichern, um den Zugriff auf die zur Verfügung gestellten Ressourcen zu beschränken. In seiner Session von der W-JAX 2017 zeigt Wolfgang Strunk, Projektbereichsleiter für den Bereich Car-Sharing und Mobilitätsservices bei der iteratec GmbH, die Einführung einer Sicherheitsarchitektur im Rahmen der Ablösung eines Monolithen durch Microservices.

Microservices – Durchblick im Framework-Dschungel

Microservices stehen zurzeit hoch im Kurs. Durch bestechende Vorteile, wie z. B. bedarfsgerechte Skalierung und bessere Wartbarkeit, setzen immer mehr Firmen auf dieses Architekturmuster. Dies sorgt dafür, dass die Anzahl der verfügbaren Microservices-Frameworks stetig steigt. René Zarwel zeigt in seiner Session von der W-JAX 2017, wie durch eine einfache Bewertungsmethode und klar definierte Anforderungen Ordnung in den Auswahlprozess gebracht werden kann.