Raspberry Pi

Plattform hoch! Java am Microcontroller mit MicroEJ – Teil 7

Im letzten Heft hatten wir unserer Workstation zu einer Bekanntschaft mit Keil verholfen. Sinn dieser masochistischen Maßnahme war die Einrichtung einer Kompilations-Toolchain, an deren hinterem Ende eine schlüsselfertige MicroEJ-Arbeitsumgebung herausfallen sollte. Sinn der Erzeugung einer eigenen Plattform ist – wie schon besprochen – vor allem die Möglichkeit zur Einbindung von C-Code: Ob das Fernziel davon eine Reduktion der Koppelung oder das bessere Ansprechen der Zielhardware ist, ist von Fall zu Fall unterschiedlich und für uns in diesem Artikel nicht weiter relevant.

Startschuss für Java und Pi4J: Java auf dem Raspberry Pi – Teil 2

Im vorherigen Artikel „Status quo und Expertenstimmen“ haben wir bereits gelernt, dass Java, JavaFX und Visual Studio Code perfekt zum Raspberry Pi passen. Geben wir nun noch Pi4J in diese Mischung, können wir Java-Anwendungen erstellen, die mit den elektronischen Komponenten sprechen können, die wiederum an die GPIO-Pins des Raspberry Pi angestöpselt sind. In diesem Artikel erstellen wir unser erstes Projekt, mit dem wir eine LED kontrollieren sowie den Status eines physischen Schalters feststellen und verarbeiten können.

Status quo und Expertenstimmen: Java auf dem Raspberry Pi – Teil 1

Als Entwickler möchte man, logischerweise, auf dem modernsten Computer mit der höchsten Rechenleistung arbeiten. Jeder Programmierer wünscht sich den stärksten Prozessor mit Tonnen von verfügbarem Speicherplatz. In dieser Artikelserie wollen wir das ganze Thema von genau der anderen Seite beleuchten: Wir wollen einen kleinen, eingebetteten Prozessor und eine sehr begrenzte Speicherkapazität nutzen. Tatsächlich geht es hier darum, Java auf dem Raspberry Pi zu verwenden. Diese kleinen Personal Computer sind nicht nur billig und für jedermann zu haben, Version 4 hat aus dem Raspberry Pi eine „Mean-Lean-Little-Super-Machine“ gemacht.