Performance

Das eierlegende Truffle-Schwein: Neue polyglotte Programmierung auf der JVM

Viele, die im Java-Umfeld unterwegs sind, werden von ihr gehört haben: der sagenumwobenen GraalVM. Diese „magische“ neue Virtual Machine für Java soll vor allem für blanke Performance sorgen, indem sie den Java-Bytecode in nativen Code kompiliert. Dadurch fällt insbesondere der Start-up-Overhead weg, da weite Teile der Initialisierung bereits vom Compiler erledigt werden. So oder so ähnlich ist es vielerorts zu lesen. Doch das ist bei weitem nicht das einzige Feature, das Oracle der GraalVM gegeben hat. Hinzu kommt, dass sie zu nichts weniger das Potenzial hat, als eine neue Ära der polyglotten Programmierung auf der JVM einzuläuten. Die Rede ist vom Truffle API, einem generischen Framework zur Implementierung von Interpretern.

Speed is a Feature: Wie Sie Performance in Webanwendungen planen

Für den Ingenieur ist das Beste an der Performance ihre leichte Messbarkeit: Kaum ein anderes Qualitätsmerkmal lässt sich so leicht messen, wie die Antwortzeit eines Systems. Diese Messungen kann man auch gut automatisieren und in Form von Histogrammen grafisch aufbereiten. Zudem sind die Maßangaben verständlich, denn jeder kann sich unter einer Ladezeit von zwei Sekunden etwas vorstellen. Leider fällt schnell auf, wenn das System langsam ist – aber dem kann man strukturiert begegnen.

Performante Webanwendungen mit AngularJS: Grundlagen und Messmethoden

JavaScript-Frameworks wie AngularJS erlauben es, die Applikationslogik vom Server zum Client zu verschieben. Damit wird der Browser ein wichtiger Bestandteil der Laufzeitumgebung. Deswegen müssen Entwickler den clientseitig ausgeführten Applikationscode umfangreicher analysieren als bisher, da sonst Performanceprobleme drohen. Dabei helfen Scopes, Digest Cycles und andere Messmethoden.