Lagebericht Eclipse

Lagebericht Eclipse IDE: Eclipse als IDE-Marktführer

Die großen Entwicklungsumgebungen bzw. deren Benutzer liefern sich seit Jahren gerne die sogenannten „IDE Wars“. Meist getrieben von enthusiastischen Fans, werden Artikel wie „Why I switched from Eclipse to [IRGENDWAS]“ und wundern uns, warum so viele Entwickler die geliebte Eclipse IDE verlassen. Solche Eindrücke sind natürlich sehr subjektiv, und oft scheint es, als sei das wichtigste Feature von anderen Entwicklungsumgebungen, dass sie eben nicht die Eclipse IDE sind.
Nimmt man dann einmal allen Mut zusammen und probiert eine andere IDE aus, ist man manchmal überrascht, was bei der Konkurrenz an Features fehlt und wie langsam andere IDEs sein können. Aber wie sieht nun die Realität aus? Wer treibt und bindet die anderen Entwicklungsumgebungen in die Dunkelheit? Oder frei nach Herr der Ringe: Wer ist denn der Ringmeister der IDEs?

Lagebericht Eclipse-IDE: Gradle News und Verbesserungen im Eclipse Debugger

Nach dem eher politischen Inhalt des letzten Teils der Kolumne geht es diesmal wieder um die technischen Entwicklungen der Eclipse IDE. Die Arbeiten an der neuen Version 4.8 sind bereits in vollem Gange und es ist wichtig, dabei auf dem Laufenden zu bleiben. Das Eclipse-Projekt hat außerdem beschlossen, ab 2018 alle drei Monate ein neues Release mit allen Neuerungen zu veröffentlichen, die bis dahin entwickelt sind. Daraus folgt, dass die Leser dieser Kolumne in Zukunft immer nur noch ein paar Wochen warten müssen, um in den Genuss der hier beschriebenen Änderungen zu kommen.

Getting Git done mit Eclipse

Das Versionsverwaltungssystem Git ist weiterhin auf dem Vormarsch. Natürlich gibt es noch Kunden, die Apache Subversion (SVN) oder Perforce einsetzen. Wenn man sie aber darauf anspricht, hat man das Gefühl, dass manche sich zumindest ein bisschen dafür schämen. Außerdem erfährt man im Kundengespräch, dass viele die Migration auf Git bereits planen. Da die Verwendung der Git Command Line nun aber nicht jedermanns Sache ist, geht es in dieser Ausgabe um eine gute Alternative: das Eclipse Git Tooling.

Eclipse Photon: Welche Neuerungen bringt Eclipse 4.8?

Bei Veröffentlichung dieser Zeilen genießt ihr hoffentlich gerade die Neuerungen von Eclipse 4.7. Unterdessen ist das Plattformteam natürlich schon dabei, an den kommenden Versionen 4.7.1 und 4.8 zu arbeiten. Diesmal geht es im Lagebericht um einen Ausblick auf das, was für das nächste Release geplant ist. Ob diese Änderungen dann aber tatsächlich umgesetzt werden, hängt natürlich unter anderem von euren Beiträgen ab. Den Unterschied zu einem Projekt, das von einem einzigen Unternehmen geführt wird, sieht man aber nicht nur daran. Auch organisatorisch ist das Eclipse-Ökosystem nicht statisch, sondern einem steten Wandel unterworfen.

Lagebericht Eclipse-IDE: Bessere Tabellen dank NatTable

NatTable ist eine erweiterte, selbstgezeichnete Tabellenimplementierung, die auf dem Standard Widget Toolkit (SWT) von Eclipse basiert. Sie erfreut sich großer Beliebtheit, denn sie bietet viele Features an, die übliche Tabellenimplementierungen nicht aufweisen. NatTable ist nicht weniger als die featurereichste Tabellenimplementierung für Java-User-Interfaces, die uns bekannt ist.

Lagebericht Eclipse-IDE: Das neue Editor-Framework

Oft werden in Eclipse so genannte Texteditoren verwendet, d. h. Editoren, die den Quelltext direkt anzeigen, aber durch Syntax-Highlighting oder Code Completion die Arbeit erleichtern. Traditionell war das Erstellen von neuen oder eigenen Editoren in Eclipse relativ kompliziert. Die Eclipse-Plattform hatte eigentlich nur die Möglichkeit geboten, in existierenden Editoren zusätzliche Klasse zu registrieren, die neue Textbereiche als Hyperlinks identifizieren. Viele Projekte haben daher eigene Frameworks entwickelt, um Editoren erweiterbar zu machen. Projekte wie Eclipse WTP mit den Source-Editoren für XML oder das Mylyn-Projekt für Wiki-Sprachen wie AsciiDoc haben hier gute Lösungen für isolierte Probleme geschaffen.

Eclipse-Erweiterungen einfach selbst bauen

Eine IDE ist dazu da, die alltägliche Entwicklungsarbeit zu vereinfachen und zu beschleunigen. Doch nur wenige gehen noch einen Schritt weiter, indem sie eigene Erweiterungen für die Automatisierung spezieller Anforderungen schreiben. Um solche Plug-ins zu schreiben, greift man am besten auf den „Eclipse for Committer“ Download zurück. In diesem Paket ist schon alles enthalten, was man zum effizienten Entwickeln von Eclipse-Komponenten benötigt.