Kolumne

Planet Android: Continuum für Android, König der Sicherheitslücken und LineageOS

Dass im vergangenen Jahr auffällig viel über Sicherheitslücken gesprochen wurde, das kam Ihnen nicht nur so vor. Das war wirklich so. Nun trägt Android auch offiziell den Titel „Software-Produkt mit den meisten Sicherheitslücken 2016“. Aber keine Sorge, in dieser ersten Januarwoche gibt es auch Positives zu berichten – wie Android Auto von Fiat Chrysler und Continuum für Android.

Eclipse Weekly: Wird „Eclipse Two“ 2017 zur Bedrohung für die klassische Eclipse IDE?

Das neue Jahr startet für das Eclipse-Universum mit einem Paukenschlag: Doug Schaefer plant mit seinem Projekt „Eclipse Two“, die klassische Eclipse IDE abzulösen. Eclipse Orion erreichte unterdessen Version 13 und läutet damit neue Zeiten ein. Außerdem blicken wir mit Benjamin Cabé darauf zurück, was das Jahr 2016 für Eclipse IoT zu bieten hatte und Ian Skerrett verrät, was im IoT-Bereich für das kommende Jahr zu erwarten ist.

Knigge für Softwarearchitekten: Der Flexibilisator

Der Flexibilisator implementiert seine Komponenten oder Systeme am liebsten so: generisch, möglichst auf viele zukünftige Gegebenheiten vorbereitet, universell einsetzbar und grenzenlos flexibel in alle Richtungen. Er findet den ultimativen Kick, wenn er über den beschränkten Spezialfall der aktuellen User Story hinaus quasi ein zeitloses Denkmal der Flexibilität erschaffen kann. Kennen Sie das auch, diesen Drang nach Verallgemeinerung, den tiefen Wunsch, etwas Großes zu schaffen? Wir möchten in dieser Folge zuerst etwas über mögliche Arten der Flexibilität von Software klarstellen, auf einige Vor- und Nachteile davon eingehen und anschließend kräftiges Bashing auf Flexibilisatoren betreiben.

IBM hilft Entwicklern Blockchain-Netzwerke schneller zu verstehen und zu bauen

IBM versucht aktiv Entwickler in die Blockchain-Welt zu locken. Der Industriegigant glaubt, dass Blockchain „das Potenzial hat, die Art und Weise zu verändern wie Geschäftstransaktionen getätigt werden“. Gleichzeitig könne dies aber nur möglich werden, wenn die nötigen Akteure zusammenarbeiten und es Unternehmen ermöglichen, vom Netzwerkeffekt der Technologie zu profitieren.

Eclipse-Erweiterungen einfach selbst bauen

Eine IDE ist dazu da, die alltägliche Entwicklungsarbeit zu vereinfachen und zu beschleunigen. Doch nur wenige gehen noch einen Schritt weiter, indem sie eigene Erweiterungen für die Automatisierung spezieller Anforderungen schreiben. Um solche Plug-ins zu schreiben, greift man am besten auf den „Eclipse for Committer“ Download zurück. In diesem Paket ist schon alles enthalten, was man zum effizienten Entwickeln von Eclipse-Komponenten benötigt.

Inside IoT: Byebye Google Car, SUSE kommt auf Raspberry Pi 3 & Google Home öffnet sich für Entwickler

Die Highlights aus dem IoT-Universum. In dieser Woche haben wir wieder eine ganze Reihe spannender Neuigkeiten für euch. Im Fokus steht die Meldung, dass Google die Entwicklung eigener selbstfahrender Autos stoppt. Zudem ist mit SUSE Linux Enterprise Server erstmals ein 64-Bit-OS für Raspberry Pi 3 erhältlich, Google öffnet Google Home für Entwickler und Cortana kommt auf IoT-Devices mit Bildschirm. Des Weiteren tritt die Astro Pi Challenge in Phase 2 ein und der Raspberry Pi wird zum Weihnachtsbaum.

Knigge für Softwarearchitekten: Schlechte Requirements? Handeln statt jammern!

Immer wieder jammern Kunden, dass Systeme schlecht seien und die IT die Anforderungen überhaupt nicht erfüllt habe. Entwicklungsteams verteidigen sich damit, dass ihnen niemand gesagt hat, was das Produkt wirklich können soll. Sie schieben die Schuld auf schlechte Anforderungen. Hätte man diese Wünsche rechtzeitig und klar geäußert, dann wäre die Lösung auch skalierbar, erweiterbar, performant und sicher. Fachbereiche oder Marketingabteilungen kontern: Es war doch klar, dass wir nach dem europäischen auch den asiatischen Markt erobern wollen. Selbstverständlich muss das Produkt leicht an neue Gesetze, Standards und Normen adaptiert werden können. Warum hätten wir das explizit sagen sollen?

Docker rockt Java: Docker-Orchestration und -Entwicklung leicht gemacht

Das Release von Docker 1.12 bietet direkt die Orchestrierung von Containern an. Mit Docker für Mac und Windows verbessert sich die Unterstützung für die Entwickler. Die Betaversion von Docker für AWS und Azure vereinfacht die Erstellung einer Produktion in der Cloud. Als besonderes Bonbon wird uns demnächst ein Marktplatz für Docker-Images in Aussicht gestellt. Wahrlich ein gigantischer Fortschritt, der den professionellen Einsatz von Docker erleichtert und die anhaltende Produktivität der Docker-Community erneut unter Beweis stellt.

Bitcoin Flipping: „Blockchain-Projekte träumen von der Netzwerkerweiterung – genau wie Bitcoin“

Am Freitag war es wieder so weit: Der Bitcoin Black Friday fand statt. Bitcoin-Enthusiasten hatten zum fünften Mal die Chance, alle möglichen Dinge mit der Kryptowährung zu kaufen, unter anderem Videospiele, Computer und Webspace. Wir haben mit Jon Holmquist, dem Erfinder des Bitcoin Black Friday, über seinen Kampf gegen Bitcoins negatives Image und die Evolution der Kryptowährung gesprochen.

Was ist ein API Gateway – und wofür kann ich es einsetzen?

In den letzten Monaten ist der Begriff des „API Gateways“ immer populärer geworden, und das in ganz verschiedenen Kontexten. Was ist so ein API Gateway, was kann es und wann und wofür sollte (kann) ich es einsetzen? Und ist das was Neues oder gibt’s das schon länger? Zeit, sich mit dem Begriff und ein paar Einsatz-Szenarien auseinander zu setzen.

Bitcoin Flipping: Wie Vulcan Banken beibringt, Bitcoin zu lieben

In den Top 10 strategisch wichtiger Technologien für das kommende Jahr, die vom Marktforschungsunternehmen Gartner kürzlich veröffentlicht wurden, ist auch die Blockchain vertreten. Ein Ritterschlag, der Bitcoin verwehrt bleibt – jedenfalls an dieser Stelle. Dafür steht Vulcan, ein Anbieter für Digital Asset Services und ein Gemeinschaftsprojekt von PwC, Libra, Bloq und Netki, hinter der Kryptowährung.

Bitcoin Flipping: Zcash bekommt die Aufmerksamkeit, Bitcoin das Geld

There’s a new kid in town – alle reden über die neue Kryptowährung Zcash, die Bitcoin aus dem Rampenlicht verdrängt hat und zwar genau dann, als letztere ihr achtjähriges Jubiläum mit einem neuen Meilenstein feierte: Der Preis pro Bitcoin ist auf 700 Dollar geklettert. Doch auch Zcash bildet keine Ausnahme des ungeschriebenen Gesetzes für Kryptowährungen: Der Pfad zur Stabilität ist eine Achterbahnfahrt.

EnterpriseTales: Klein, kleiner, AWS Lambda

Spätestens seitdem es State of the Art ist, seinen Monolithen in nette, kleine Module – aka Microservices – aufzutrennen, haben wir uns daran gewöhnt, dass der traditionelle Application Server dem alten Eisen zuzurechnen ist. Statt auf eine schwergewichtige Runtime zu setzen, bündelt man heutzutage die notwendigen Serverfragmente direkt mit dem fachlichen Code und spendiert ihm so eine Art integrierte Laufzeitumgebung. Das Ganze noch in mehreren Containern verpackt, ein wenig mit Management- und Monitoringfunktionalität versehen und fertig ist die Anwendung.

Knigge für Softwarearchitekten: Wider die IT der zwei Geschwindigkeiten

Seit 2014 hören wir in IT-Diskussionen immer wieder das Stichwort „Bimodale IT“, oder auch „IT der zwei Geschwindigkeiten“. Ein wenig Englisch möchten wir Ihnen diesmal zumuten, damit Sie die volle Schönheit der Erklärung bimodaler IT direkt von den Erfindern, der Gartner Group, lesen können: „Bimodal is the practice of managing two separate, coherent modes of IT delivery, one focused on stability and the other on agility. Mode 1 is traditional and sequential, emphasizing safety and accuracy. Mode 2 is exploratory and nonlinear, emphasizing agility and speed“.