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Lean Business & Innovation – alle möchten es, keiner will den Preis bezahlen

Wie etabliert man eine Kultur der Innovation und Offenheit für Wandel in einem Unternehmen? Unter diesem Motto steht der Lean Biz Day der DevOpsCon 2017. Wir haben uns mit DevOpsCon-Sprecher Markus Andrezak darüber unterhalten, was Innovation eigentlich ausmacht, welche Innovationsmythen überwunden werden sollten und was ein Business zu einem Lean Business macht.

Marketing versus IT: Gegner oder Dreamteam?

Der rasante technologische Wandel verlangt CIOs so einiges ab: Zu den bestehenden Aufgaben kommen ständig neue hinzu. Ein IT-Entscheider muss längst nicht mehr nur bestehende Systeme konsolidieren, Kosten senken, Sicherheit und Stabilität gewährleisten, sondern am Puls der Zeit neue Trends erkennen und die vielversprechendsten IT-Lösungen implementieren. CIOs müssen daher bis zu einem gewissen Grad Universalwissen anhäufen und die aktuellen Tendenzen für jede Unternehmensabteilung im Auge haben. Ein Schlaglicht auf die nächste Baustelle lohnt sich: Marketing und Vertrieb.

Industrie 4.0: Vorsprung durch Software

Die Industrie 4.0 soll die Verzahnung der industriellen Produktion „mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik“ bezeichnen. Zentraler Erfolgsfaktor und wesentlicher Unterschied zu Computer-integrated Manufacturing (Industrie 3.0) soll die Anwendung der Internettechnologien zur Kommunikation zwischen Menschen, Maschinen und Produkten sein. Cyber-physische Systeme und das Internet der Dinge bilden hierbei die technologische Basis.

Das knappe Gut Entwickler: Wer profitiert vom Fachkräftemangel?

Wo die Nachfrage höher ist als das verfügbare Angebot, steigt der Preis. Die alte Regel der Marktwirtschaft betrifft auch qualifiziertes Personal: Die Nachfrage nach Softwareentwicklern ist derzeit hoch, und es zeichnet sich nicht ab, dass sich das mittelfristig ändern könnte. Die Frage ist nur: Was ist der Preis – der Preis für den Bietenden und der Preis für den Nachgefragten? Reden wir hier nur über Geld? Ganz sicher nicht.

Digitalisierung made in Africa: Mobilitätskonzepte aus Schwellenländern

In Schwellenländern ist das Bezahlen mit dem Smartphone, ohne dass die Nutzer ein Bankkonto benötigen, gang und gäbe. Neue Mobilfunktechnologien schaffen insbesondere in Afrika ein Umfeld, in dem digitale Geschäftsmodelle für viele Lebensbereiche gedeihen. Diese erfolgreichen Anwendungsfälle sollten Unternehmen in den Industrienationen näher betrachten, wenn sie mit mobilen Apps durchstarten wollen.

Ratgeber App-Entwicklung: 8 Dinge, die Sie beachten sollten

Die Entwicklung einer Business-App stellt Unternehmen vor viele Herausforderungen. In einem volatilen Markt wie dem für mobile Anwendungen gilt es, die richtigen, zukunftsträchtigen Entscheidungen bezüglich der Unterstützung der Betriebssysteme und Entwicklungstools zu treffen und dabei die Zielgruppe nicht aus den Augen zu verlieren. Die folgenden acht Aspekte sollten Unternehmen dabei auf jeden Fall berücksichtigen.

So machen Sie die IT fit für die Zukunft

Die Herausforderungen der Digitalisierung erhöhen die Anforderungen an die Unternehmens-IT bezüglich Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Außerdem rückt die IT zunehmend in den Mittelpunkt der Wertschöpfung und ist als treibende Innovationskraft für das gesamte Unternehmen gefragt. Viele Unternehmen haben hier inzwischen mithilfe von ITSM-Methoden wie ITIL große Fortschritte gemacht. Die Richtung stimmt, allerdings eröffnen der stetig steigende Anteil cloudbasierter Dienste und die daraus resultierenden Multi-Sourcing-Umgebungen neue Handlungsfelder.

Wie Sie starre Strukturen aufbrechen – mit Scrum!

Unternehmen mit differenzierten Konzernstrukturen tun sich teilweise schwer, sich auf neue Anforderungen seitens des Markts einzustellen. Vielfach gelangen aktuelle Projektvorgehen in eine Sackgasse, da die Strukturen und Systeme solcher Projekte maßgeblich durch unflexible und starre Mechanismen gesteuert und eingebunden sind. So auch im Fall eines Unternehmens, bei dem wir geholfen haben, Wege aus der Sackgasse zu finden – mit Scrum.

New Culture of Transformation: Die zentralen Aspekte des digitalen Wandels

Als Tiger springen und als Bettvorleger landen – dieses Bild beschreibt den Umgang vieler Unternehmen mit der digitalen Transformation. Da stilisiert einerseits das Management jede kleine Prozessoptimierung zu einer Antwort auf die digitalen Herausforderungen unserer Zeit hoch. Da verpuffen andererseits viele Initiativen in strategisch-nebulösen Workshops oder Arbeitsgruppen. Damit beides nicht passiert, bedarf es eines Ansatzes, der alle wichtigen Themen rund um die digitale Transformation in einen Gesamtzusammenhang stellt, der Zusammenhänge verdeutlicht und Entwicklungspfade aufzeigt. Die New Culture of Transformation ist ein Vorschlag dafür.

Kollaboratives Prototyping: So kann es funktionieren

Prototypen gehören zum guten Ton einer hippen Produktentwicklung. Das heißt leider nicht, dass sie in der Praxis selbstverständlicher Teil aller Abläufe sind. Am meisten Wirkung haben Prototypen, die in allen Phasen der Produktentwicklung das Feedback der Nutzer abholen. Trotzdem arbeiten noch wenige Entwickler systematisch mit Prototypen. Ein Grund ist möglicherweise, dass wir unter Prototypen oft schwergewichtige Softwareprototypen mit mehreren Wochen Entwicklungszeit verstehen. Warum eigentlich?

Maschinelle Bilderkennung mit Big Data und Deep Learning

Die Arbeit mit unstrukturierten Daten dient gerne als Paradebeispiel für Big Data, weil die technologischen Möglichkeiten das Speichern und Verarbeiten großer Datenmengen erlauben und die Mehrheit dieser Daten unstrukturiert ist [1]. Allerdings ist im Zusammenhang mit unstrukturierten Daten meist von der Analyse und der Extraktion von Informationen aus Texten die Rede. Viel weniger hingegen wird das Thema der Bildanalyse thematisiert. Diese gilt aber nach wie vor als eine Königdisziplin der modernen Computerwissenschaft.

Ausprobieren, scheitern und wiederaufstehen

Zwar steht der digitale Wandel auf der Prioritätenliste der meisten Manager ganz weit oben, doch wenn es um die Innovationsfreude geht, hinkt die deutsche Wirtschaft anderen Ländern hinterher. Etablierte Unternehmen wie Daimler, Bosch, die LGI, aber auch Medienhäuser wie ProSieben oder Axel Springer lagern kreative Teams aus und gründen Corporate-Start-ups: Unternehmen im Unternehmen. Wie Betriebe mit der hauseigenen Neugründung den Sprung zu mehr Innovation schaffen können, lesen Sie in diesem Beitrag.

Gegen Informatikerromantik und Technologieüberflutung: Wie viel Innovation sollen wir zulassen?

Zu oft werden in Softwareprojekten zu viele neue Dinge gleichzeitig ausprobiert, ohne dass der Business Value erkennbar wäre- und vor allem, ohne die Risiken vorher abzuschätzen. Eine Möglichkeit, die unnötige Technologieüberflutung zu vermeiden, sind Innovation Tokens. Mit diesen lassen sich Innovationen in geregeltere Bahnen lenken und bieten eine Grundlage für weniger emotionale Technologiediskussionen.

Digitalisierung: Mit kleinen Schritten beginnen

Über eine ausgefeilte Digitalisierungsstrategie verfügen die wenigsten Unternehmen. Vor allem Mittelständler stellen sich häufig die Frage: Wo und vor allem wie soll die Digitalisierung in meinem Unternehmen beginnen? Statt direkt umfassende Projekte anzugehen, lohnt es sich deswegen, den Blick zunächst auf den kleinsten Baustein der Unternehmensprozesse zu richten: auf das Dokument.

Vorhandenes Wissen richtig nutzen

Unter Analysten gilt das automatisierte Auswerten, Verknüpfen und gewinnbringende Aufbereiten von Informationen aus sämtlichen Datenquellen im Unternehmen als das nächste große Ding. Moderne Enterprise-Search-Lösungen vereinen schon heute Techniken wie Web Harvesting, Entities, Machine/Deep Learning oder Methoden der künstlichen Intelligenz, um das im Unternehmen vorhandene Wissen in seiner gesamten Breite und Tiefe nutzbar zu machen. Alle Unternehmensebenen profitieren von leichter zugänglichen Informationen, die Geschäftsprozesse beschleunigen und fundiertere Entscheidungsgrundlagen liefern.