Bibliotheken

Auf pythonischen Spuren: Schließt Tribuo den Feature-Gap zwischen Python und Java?

Nicht zuletzt ob der breiten Verfügbarkeit von Bibliotheken hat sich Python im Laufe der letzten Jahre als Quasistandard im Bereich Machine Learning etabliert. Logisch, dass man bei Oracle diesem Trend nicht wirklich gern zusah – schließlich und endlich muss Java ja große Verbreitung haben, möchte man am Produkt ernsthaft Geld verdienen. Vor einiger Zeit stellte Oracle deshalb die hauseigene Bibliothek Tribuo unter eine quelloffene Lizenz.

Ich geh mit meiner Laterne: Wie der Einsatz von Lanterna gelingt

Lanterna ist eine Library, mit der sich Kommandozeilentools in Java erstellen lassen. Es ähnelt der bekannten C-Library Curses [1], kommt jedoch mit mehr Funktionen daher. Lanterna kann reine Terminals emulieren, sodass damit Installationsassistenten möglich sind. Andererseits lassen sich damit textbasierte GUIs mit Buttons, Drop-down-Menüs und dergleichen erstellen, was zum Beispiel für Systemtools wie YaST [2] von openSUSE geeignet ist.

Mehr Flexibilität: Hartkodierten Code verringern

Klar, die Verwendung von hartkodiertem Code geht wesentlich einfacher von der Hand: Man muss fürs Erste weniger überlegen, da der Code nur im Hier und Jetzt läuft. Zukünftige Änderungen werden mit dieser Technik hingegen erschwert. Sobald der Code um neue Funktionen oder Datentypen erweitert wird, muss er erst überarbeitet werden. Wir zeigen, mit welchen Bibliotheken, Klassen und Techniken sich hartkodierter Code reduzieren lässt.