Architektur

Der wahre Grund für den Erfolg von Microservices

Über das Für und Wider von Microservices wird nach wie vor lebhaft diskutiert. Während manche dem neuen Architekturstil eher zurückhaltend und abwartend gegenüberstehen, werfen sich ihm andere mit offenen Armen entgegen. Vor allem für letztere hat Christian Posta, Middleware-Spezialist und Architekt bei Red Hat, aktuell einen Tipp parat: Demnach geht es bei der erfolgreichen Arbeit mit Microservices in erster Linie nicht um bestimmte Technologien wie Docker, Kubernetes oder SpringBoot.

Interaktivität erleben mit Enterprise Applications

Egal, ob Web oder Desktop, mit einer passenden Architektur kann man Applikationen bauen, die echte Zusammenarbeit ermöglichen. In einer 360-Grad-Rundumsicht betrifft das die Zusammenarbeit mit Kunden, mit Experten, mit Teamkollegen und mit Hilfskräften. In seiner Session auf der W-JAX 2014 zeigt Dierk König (Canoo Engineering AG) anhand konkreter Anwendungsbeispiele, welche Architekturen für die interaktiven Methoden geeignet sind und welche Möglichkeiten sie bieten.

IT Pros in der DevOps-Welt: „Wohl niemand würde drei Hotelzimmer buchen und nur eines nutzen“

Auf der DevOpsCon in Berlin, die 2015 zum ersten Mal stattfand, hat sich Rainer Stropek (software architects) mit „IT Pros in der Saas- und Paas-Welt“ beschäftigt. Admins sind heute nicht mehr nur mit unternehmenseigenen Datenbanken, dem Patchen von Kabeln und dem Verschalten von Netzwerken beschäftigt, sondern müssen laufend die Preis- und Angebotsdynamiken der Cloud mit im Blick haben, um je nach Business-Modell passende Architekturen zu bauen. Im Interview mit Sebastian Meyen, klärt Rainer Stropek auf über die neue Rolle des IT-Pro.

Stefan Tilkov antwortet auf Martin Fowler: Brauchst du Microservices, bau dir Microservices!

Vor kurzem hat sich Martin Fowler in der aktuellen Diskussion um Microservices zu Wort gemeldet, indem er das negative Bild von monolithischen Software-Architekturen zurechtrückt und die großen Systeme als ersten Ausgangspunkt von Microservices empfiehlt. Nun widerspricht Stefan Tilkov: Monolithen seien gerade kein geeigneter Ansatz für den Bau von Microservices. Werden sie zerlegt, sieht das Ergebnis meist anders aus, als von den Entwicklern erhofft.

Wider die Microservices: Monolithe als Fundament

Microservices sind zur Zeit in aller Munde: Vielstimmig werden sie als optimale Lösung gefeiert, um monolithische Architekturen zu überwinden. Doch mitunter sind auch gegenteilige Meinungen zu vernehmen. Martin Fowler, Urgestein der Softwareentwicklung, hat nun – basierend auf den Überlegungen zahlreicher Kollegen – zumindest eine kleine Lanze für die Monolithen gebrochen.

Project Avatar: Mehr als nur Node.js auf der JVM – Enterprise Java written in JavaScript!

Leichtgewichtige, asynchrone und eventgetriebene Architekturen sind derzeit angesagter denn je, der Server stellt lediglich die Ressourcen per (REST-/Push-)Services zur Verfügung und ein großer Teil der Logik wird in HTML5-Clients per JavaScript implementiert. Die Livedemo von Niko Köbler (Qualitects Group) zeigt, wie eine vollständige Java-EE-Applikation auf einem Java-EE-Server ganz ohne Java-Code erstellt werden kann, nur mit dem Einsatz von JavaScript.

Die Gefahren des Spaghetti-Code

Was kann passieren, wenn man sich auf sogenannten „Spaghetti-Code“ einlassen muss, um betriebsnotwendige Systeme am Laufen zu halten? Wir werfen einen Blick auf Toyotas Spaghetti-Code-Debakel und sehen uns an, wie die schlechten Angewohnheiten von Programmierern als vererbter Code den Kern des Problems ausmachen.

Microservices – weder Micro noch Service?

Passend zur DevOpsWeek zeigen wir eine Session von der letztjährigen W-JAX zu Microservices. Eberhard Wolff stellt zunächst vor, worum es bei der Zerlegung von Anwendungen in kleine Services wirklich geht und welches Architekturparadigma diesem Prozess zugrunde liegt. Wie klein sollen die Microservices aber eigentlich werden? Und welchen Nutzen bringen sie?

Microservices für komplexe Anwendungen

Die Microservice-Architektur, in der Anwendungen als ein Set von kleinen, genau fokussierten und unabhängig zu deployenden Services strukturiert werden, wird zunehmend beliebter. In seiner Keynote auf der JAX London zeigte Chris Richardson (Java Champion und Gründer von CloudFoundry) anhand von praktischen Beispielen, wie genau Anwendungen in solche Microservices zerlegt werden können und wie dadurch sowohl die Deployability als auch die Skalierbarkeit gesteigert wird.

OSGi enRoute: Ein neues Framework für OSGi-Anwendungen

Als wir im Jahr 1998 mit den Arbeiten an den OSGi-Spezifikationen begannen, hatten wir die Gelegenheit, ein Weltklasseframework für kleine Netzwerkgateways zu schaffen – das aktuelle Raspberry Pi ist im Vergleich dazu extrem leistungsfähig. Heute, sechszehn Jahre später, ist OSGi die führende Modularitätslösung für Java-Anwendungen auf dem Markt. Es ist eine Technologie, die wir für unabdingbar für die Entwicklung anspruchsvoller Java-Anwendungen halten. Dennoch zeigen diverse Blogs, dass einige falsche Annahmen über OSGi im Umlauf sind.

Language Engineering für Business-Anwendungen

Auf der letzten JAX London sprach Markus Völter (itemis AG) in seiner Keynote über Language-Oriented Business Applications. Dabei handelt es sich um das Modell einer Entwicklungsumgebung, in der Business User individuelle Software-Lösungen erstellen können. Im Video zeigt Markus Völter, wie und warum sprachorientierte Business-Anwendungen sinnvollerweise zum Einsatz kommen.

Reactive Streams – Reif für die große weite Welt?

Vor kurzem erst ist die 1.0.0-Version des Joint-Venture-Projekts Reactive Streams veröffentlicht worden. Ziel der organisatorisch leitenden Reactive Special Interest Group, der u.a. Typesafe, Red Hat, Netflix, Pivotal und Twitter angehören, ist eine neuer Standard für reaktive Datenverarbeitung auf der JVM. Wir haben Heiko Seeberger, Senior Software Engineer bei Typesafe und Moderator des diesjährigen JAX-Reactive-Days, nach seiner Einschätzung zu dem Projekt gefragt.

Wider den Monolith – Am Ende wird alles gut

Alle reden von Micro Services, aber wie kann ein komplexes System zu einer Ansammlung von Micro Services werden? In diesem Vortrag zeigt Oliver Wehrens (E-Post Development GmbH) anhand eines praktischen Beispiels, wie eine modular geplante Architektur zu einem Monolithen geführt hat und wie er wieder zerschlagen wird.

Resilienz und agile IT für dynamische Märkte

Uwe Friedrichsen (codecentric AG) beschäftigte sich in seinen Sessions auf der JAX 2015 mit den Themen Resilienz, dynamische Software-Architekturen und mit technischen Entwicklungen jenseits von Java. Im Interview mit Mirko Schrempp erläutert er, inwiefern die technischen und mentalen Innovationen der letzten Jahre das Software Engineering der 70er Jahre revolutioniert haben und worauf sich die Branche in naher Zukunft einstellen muss.

Vert.x for World Domination

In seiner Session beschäftigt sich Jochen Mader (codecentric AG) mit Vert.x. Das Framework Vert.x baut auf der Socket-Communication-Komponente Netty 4 und dem In-Memory Data Grid Hazelcast auf und eignet sich für skalierbare, fehlertolerante und Event-getriebene Netzwerkanwendungen.