Agile

Warum Entwickler das Marketing hassen

Entwickler und Marketingfachleute sind zwei Berufe, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Die einen sitzen vor dem Bildschirm, schreiben Code und entwickeln hochkomplexe Computersoftware. Die anderen eilen von Meeting zu Meeting, kommunizieren und stellen sicher, dass das Endprodukt an den Mann gebracht wird. Problematisch wird es nur, wenn es an Verständnis für die Tätigkeit des jeweils anderen fehlt, nicht nur wegen fehlender Wertschätzung, sondern weil darunter die Produktivität des Unternehmens leidet.

Faule Programmierer – ein Gewinn für jedes Unternehmen!

Wenn es eine Charaktereigenschaft gibt, die im Allgemeinen nicht sehr hoch geschätzt wird, dann ist das die Faulheit. Faule Leute sind in den Augen der Mehrheit arbeitsscheu, antriebsarm und eine Plage für all diejenigen, die ihrer Arbeit diszipliniert und gewissenhaft nachgehen wollen. Aber stimmt das so auch wirklich? Sind alle Faulenzer rücksichtslose Gammler oder haben sie einfach nur erkannt, dass weniger manchmal mehr ist?

High Quality User Stories: Neues Framework verspricht automatische Anforderungsanalyse

User Stories werden vor allem im Rahmen agiler Software-Entwicklung eingesetzt. Kurze, in Alltagssprache formulierte Kommentare, Beschwerden oder Anfragen sollen beim Aufsetzen von möglichst abnehmerfreundlichen und genauen Anforderungsspezifikationen helfen. Nun hat ein Team aus Forschern und Entwicklern der Universität Utrecht ein darauf spezialisiertes Quality Framework entwickelt, das eine automatisierte und intelligente Verarbeitung von User Stories verspricht.

Und wie war ich so? – Die Krux mit dem Feedback

Viele der gängigen Feedback-Methoden sind für den agilen Start-up-Alltag schlichtweg ungeeignet. Was aber könnten die Alternativen sein? Anna Löw (Giant Swarm) hat sich umgehört und gibt in ihrer Session von der W-JAX 2014 wichtige Hinweise zur Krux mit dem Feedback.

Der Mainframe wird agil: Was wir von DevOps lernen können

Der Boom bei digitalen Dienstleistungen geht unvermindert weiter: Die Konsumenten fordern ständig Serviceverbesserungen, die Unternehmen mit schnelleren, besseren und zunehmend multifunktionalen Applikationen bieten müssen. Dies übt einen großen Druck auf die IT-Abteilungen aus. Kann hier ausgerechnet der scheinbare Dinosaurier Mainframe wertvolle Hilfestellung leisten?

Persönliche Retrospektiven: Welchen Nutzen haben sie für den Projekterfolg?

Reflexion gilt für erfolgreiche Teamarbeit als unerlässlich. Wie aber sieht das auf der ganz persönlichen Ebene aus? Seit 2009 hält Johannes Thönes (ThoughtWorks) regelmäßig seine persönlichen Retrospektiven. In dieser Session von der W-JAX 2014 spricht Johannes über seinen persönlichen Ansatz, über gemachte Fehler und Erfahrungen.

„Das muss schneller gehen“: Let’s talk about Speed?

Kennen Sie nicht auch die Situation, dass es dem Management mal wieder nicht schnell genug geht? Sie verstehen nicht, wieso die Anforderung x so viel Zeit in Anspruch nimmt? Wieso erreicht man in der Webentwicklung mit weniger Aufwand gleiche Ergebnisse im Vergleich zur nativen, mobilen Entwicklung in iOS oder Android? Wenn Sie sich auch ständig dem Druck „Das muss schneller gehen!“ ausgesetzt fühlen, dann ist diese Session von Carsten Sensler (ArtOfArc) und Andre Karalus (Freelancer) genau richtig für Sie.

Pi mal Daumen: Wie sinnvoll sind Aufwandsschätzungen?

Aufwandsschätzungen scheinen nicht nur ungern gemacht sondern oft auch so gestaltet zu werden, dass ihre Umsetzung nicht realisierbar ist. Der Blogger Nadav Azaria schlägt in einem Blogpost eine neue Art der Aufwandsschätzung im agilen Kontext vor, die eine Trennung von Lernzeit und Arbeitszeit vorsieht.

Sind Sie Programmierer oder Software-Entwickler?

Sie kennen das: Auf dem Klassentreffen (oder einer ähnlich nostalgisch-verklärten Veranstaltung) wird die Frage gestellt, welchen Beruf Sie nach all den wilden Jahren denn schließlich ergriffen hätten. Was antworten Sie:

a) Programmierer?

b) Software-Entwickler?

c) Informatiker?

d) Irgendwas mit Computern?

Der Kunde hat immer (Un-)Recht

Der Kunde ist König, der Kunde hat immer Recht. Das denkt sich mancher Product Owner und baut genau das, was der Kunde verlangt. Aber entsteht so auch die Software, die sich der Kunde eigentlich wünscht? Entstehen so wirklich innovative Produkte? Der Freelancer David Tanzer hat zu diesem Thema eine Session gehalten.

Alles fließt – hilft Agile wirklich gegen Wasserfälle?

In der alljährlich erstellten „State of Agile Survey“ werden ca. 4000 Anwender agiler Methoden nach ihrer Erfahrung mit dem Konzept Agile befragt. Themen sind unter anderem die Vorteile von Agile, die Frage nach deren Messbarkeit oder nach den Gründen des Scheiterns agiler Projekte. Vor kurzem ist der neunte Bericht zum Stand agiler Projektarbeit erschienen und wirft Fragen auf, die zuletzt auch einen der Autoren des Agilen Manifests, Andrew Hunt, beschäftigt haben. Welche Erwartungen kann Agile nach 14 Jahren seit Erscheinen des Manifests noch wecken? Und sind diese gerechtfertigt?

Mythos High Performance Teams – ein Wunschtraum?

Sind High Performance Teams ein Mythos? Gerrit Beine (adesso AG) glaubt das nicht, denn in den letzten Jahren hat er immer wieder solche Teams begleitet. Im Vortrag spricht er über seine Erlebnisse in den Teams, über Probleme, Erfolge und offene Fragen.

Ist Agile gescheiter(t) ?

Im Frühjahr letzten Jahres hatte Dave Thomas auf seinem Blog den Tod von Agile verkündet. Nun hat sich mit Andrew Hunt ein weiterer Autor des Agilen Manifests, 14 Jahre nach seiner Veröffentlichung, zum seiner Ansicht nach zweifelhaft gewordenen Ruhm von Agile geäußert. Hunt präsentiert in einem Blogbeitrag eine problemorientierte Analyse des Scheiterns von Agile und stellt mit GROWS ein neues agiles Konzept zur Diskussion.