One Framework to rule them all!

SwiftUI: Ein neues UI-Framework für alle Apple-Plattformen

Katharina Degenmann

© Shutterstock / Dennis Jacobsen

Um es Entwicklern zukünftig noch einfacher zu machen, Benutzeroberflächen mit Swift zu erstellen, hat Apple ein neues UI-Framework vorgestellt: SwiftUI. Das neue Tool, dessen deklarative Syntax einfach zu verstehen und zu nutzen sein soll, kann für das Schreiben von User Interfaces für sämtliche Anwendungen genutzt werden – unabhängig davon, auf welchem Endgerät aus dem Hause Apple sie laufen.

Anlässlich der Entwicklerkonferenz WWDC 2019 und der Veröffentlichung der fünften Version von Swift präsentierte Apple ein neues UI-Framework SwiftUI. Wie der Name unschwer erkennen lässt, wird dies in Verbindung mit Apples hauseigener Programmiersprache genutzt, um Benutzeroberflächen zu erstellen.

Die größte Besonderheit an SwiftUI ist zum einen, dass durch eine deklarative Syntax weniger Code in Apps erforderlich ist bzw. Code sich einfacher schreiben und lesen lässt. Zum anderen soll sich das Framework für das Erstellen von Anwendungsoberflächen für Apps auf allen Apple-Betriebssystemen – von iOS, iPadOS, macOS, tvOS bis hin zu watchOS – nutzen lassen. SwiftUI bietet dabei ein Set aus Tools und APIs, mit denen dies mühelos funktionieren soll.

Die wichtigsten Funktionen

Dank der deklarativen Syntax lässt sich nicht nur die Benutzeroberfläche leichter bearbeiten, der Code ist hinterher auch einfacher zu lesen und nachzuvollziehen. Dies spart Zeit bei der Verwaltung und der Fehlersuche. SwiftUI lässt sich zudem nahtlos im Einklang mit mit Xcode 11, dem Coding-Tool für Apps, verwenden. Durch diese Koppelung wird es möglich, Design- und Coding-Elemente von Xcode 11 ganz einfach in Verbindung mit SwiftUI zu verwenden.

Geschriebener Code wird in der Preview automatisch und vollkommen synchron umgesetzt, dies geht auch in die entgegengesetzte Richtung. Änderungen werden nämlich im Hintergrund automatisch kompiliert und ausgeführt. Verändert man das Design in der Vorschau, wird der entsprechende Swift-Code automatisch generiert. Somit kann die Oberfläche auch mit wenig Programmieraufwand gestaltet werden.

Quelle: Apple

Durch die Vorschau-Funktion können einzelne aber auch mehrere Ansichten einer App mit Daten und diversen Konfigurationselementen versehen werden. Damit können Entwickler das Verhalten ihrer UI besser überblicken, während sie parallel am Code arbeiten. Die Vorschauen können zudem direkt auf verbundenen Apple-Geräten dargestellt werden.

Alle weiteren Informationen zum Framework stehen auf der offiziellen Homepage von Apple zum Nachlesen bereit.

Geschrieben von
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann
Katharina Degenmann hat Politikwissenschaft und Philosophie studiert. Seit Februar 2018 arbeitet sie in der Redaktion der Software & Support Media GmbH und ist nebenbei als freie Journalistin tätig.
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