Swift 1.0 GM erschienen: Swift-Apps dürfen in Apples App Store

Hartmut Schlosser
Logo: Apple Swift

Während alle Welt auf Apples neue – naja, nennen wir es „Uhr“ blickt, hat auch der Objective-C-Nachfolger Swift einen wichtigen Meilenstein erreicht: Swift 1.0 Golden Master wurde freigegeben. Bedeutend ist dies vor allem deshalb, weil das erste Swift-GM-Release mit dem Termin zusammenfällt, da mit Swift programmierte Apps in den App Store eingereicht werden können.

Mit Swift in den App Store

Ob Ihre Anwendung Swift für ein kleines Feature oder eine gesamte Applikation nutzt – jetzt ist die Zeit gekommen, um Ihre App mit der Welt zu teilen, heißt es auf dem Swift-Blog. Dabei bezieht sich der 1.0 Golden-Master-Status zunächst nur auf Swift für iOS. Ein GM-Datum für Swift on Mac OS X soll noch folgen.

Swift für OS X benötigt derzeit noch das SDK für OS X Yosemite; die Golden-Master-Stufe soll erst dann erklommen werden, wenn die finale Version des Yosemite-Betriebssystems veröffentlicht wird. Das soll noch im Laufe des Herbstes 2014 geschehen.

Swift 1.0: More to come!

„Final“ will Apple Swift 1.0 allerdings noch nicht nennen. Das „Golden Master“ Prädikat soll andeuten, dass weitere Neuerungen bis zur finalen Version von Swift 1.0 zu erwarten sind. Apple stellt eine verbesserte Performance und eine geschliffenere Syntax in Aussicht.  Bereits zum Yosemite Launch, in dessen Zuge auch Xcode 6.1 erscheinen wird, sollen diese Überarbeitungen zum Tragen kommen.

Apple versichert indes, dass Apps, die jetzt mit der aktuellen Swift-GM-Runtime ausgestattet sind, auch in Zukunft ohne Veränderungen laufen werden. Für die Programmierung von Mac-Anwendungen wird die aktuelle Beta-Version von Xcode 6.1 empfohlen, welche den vollen Swift Support mitbringt.

Swift, quo vadis?

Das Interesse an Swift ist weiterhin groß. Im aktuellen Tiobe-Index belegt die Programmiersprache bereits Platz 18. Auf JAXenter war das Feedback indes durchaus gemischt. Begrüßen die einen die Entscheidung Apples, endlich das in die Jahre gekommene Objective-C abzulösen, fragen sich viele, warum Apple nicht auf Standards setzt und eine neue, eigene Sprache vorlegt.

Apple Swift Quickvote

Ist es heute noch zeitgemäß, eine Programmiersprache hinter verschlossenen Türen zu entwickeln und die Community nicht mit einzubeziehen?

Geschrieben von
Hartmut Schlosser
Hartmut Schlosser
Content-Stratege, IT-Redakteur, Storyteller – als Online-Teamlead bei S&S Media ist Hartmut Schlosser immer auf der Suche nach der Geschichte hinter der News. SEO und KPIs isst er zum Frühstück. Satt machen ihn kreative Aktionen, die den Leser bewegen. @hschlosser
Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

avatar
400
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: