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Spring Framework 3.2 erschienen

Judith Lungstraß

Genau ein Jahr nach Spring 3.1 und etwas mehr als einen Monat nach dem ersten Release Candidate der Nachfolgerversion ist nun das Spring Framework 3.2 erschienen. Im Vergleich zum Release Candidate hat sich nicht viel verändert; der einzige Unterschied liegt darin, dass die ehemals testweise eingebauten Features nun zuverlässiger funktionieren.

Eine der größten Verbesserungen ist der erweiterte Support für Java 7, sowohl im Framework selbst als auch durch Upgrades auf CGLIB 3.0, ASM 4.0 und AspectJ 1.7. CGLIB 3.0 sorgt dafür, dass CGLIB-basierte Funktionalitäten ohne explizite Deklaration einer CGLIB-Abhängigkeit möglich werden.

Im gesamten Framework wurden Concurrency-Verbesserungen durchgeführt. Wenn nur irgend möglich, wird eine Synchronisierung ab sofort vermieden, besonders für Scoped/Prototype Beans.

Benutzerdefinierte @Bean Definition Annotations werden seit Spring 3.2 in @Configuration-Klassen unterstützt, beispielsweise in Kombination mit Qualifiern wie @Lazy oder @Primary und zum Laden von WebApplicationContexts im TestContext Framework. @Autowired und @Value kann man nun als Meta-Annotationen verwenden, unter anderem, um Custom-Injection-Annotationen in Kombination mit spezifischen Qualifieren zu bauen.

Durch das asynchrone MVC Processing auf Servlet 3.0 können Spring MVC Handler-Methoden auch Callables und DeferredResults ausgeben. Das bisher eigenständige Projekt „Spring MVC Test“ wurde nun in das Framework integriert. Weiterhin enthält das neue Release frühen Support für JCache 0.5, bekannt aus JSR 107, als Backend für die Spring Cache-Abstraktion.

Mehr Informationen zu Änderungen und Verbesserungen gibt es wie immer in den Release Notes.

Das Spring Team empfiehlt ein schnellstmögliches Upgrade auf Spring 3.2 von allen Versionen aus, besonders für den direkten Vorgänger 3.1.x.

Geschrieben von
Judith Lungstraß
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