Pinterest stellt neue CMDB vor

Mit Soundwave AWS-Instanzen managen

Kypriani Sinaris

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Vielen ist Pinterest eher als soziales Netzwerk bekannt, aber so wie auch bei Netflix, Facebook und Co. sitzen einige schlaue Köpfe in der IT-Abteilung, die regelmäßig mit neuen Tools daherkommen. Der jüngste Sprössling ist die Konfigurationsmanagement Datenbank (kurz CMDB) Soundwave.

Sie heißt Soundwave, hat aber kaum etwas mit Musik zu tun: Pinterests neue Konfigurationsmanagement Datenbank. Die Open-Source-Lösung unterstützt das Ressourcenmanagement, die Service-Automatisierung, Security und ad hoc Queries. Da Pinterests Infrastruktur auf AWS läuft, liegen auch hier die Key Features der Anwendung. Soundwave ist als interner Data Store zu verstehen, der mit der AWS-Konsole und dem EC2 API zusammenarbeitet, um unter anderem direkte Abfragen von Maschineninformationen von Automatisierungssystemen zu ermöglichen.

Außerdem hilft Soundwave dabei, Metadaten und Informationen für terminierte Instanzen beizubehalten. Zudem können EC2-Instanzen im Elasticserach Store nachverfolgt werden, um eine bessere Abfrage zu erzielen, als mit dem EC2 API. Im Gegensatz zum API, das mehr als eine Minute für die Abfrage von Informationen zu allen laufenden Instanzen benötigt, erledigt Soundcloud diese nämlich in fünf Sekunden, so die Entwickler. Soundwave kreiert außerdem für das Konfigurationsmanagement ein Cloud-agnostisches Abstraktions-Layer, das den Einsatz bei hybriden Cloud-Anwendungen vereinfacht.

Unter der Haube besteht Soundwave aus drei Hauptkomponenten: einem Java-basierten Worker-System, einem RESTful API Layer und einem UI Dashboard für den Nutzer. Das Worker-System nimmt dabei die zentrale Rolle ein, Daten der Instanzen mit EC2 zu synchronisieren und diese in den Elasticsearch Store zu pushen.

Quelle: Pinterest

Mehr Informationen zu Soundwave finden Sie auf der Projektseite.

 

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Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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