Softwareentwicklung im Browser: Orion 0.2 M2 erschienen

Hartmut Schlosser

Die Web-IDE Orion ist wieder einen Schritt weiter. Im vorliegenden zweiten Meilenstein werden Hyperlinks im Orion-Editor unterstützt. In JavaScript-Dateien lassen sich Codepassagen zusammenfalten und aufklappen. Außerdem können sich Entwickler nun auf mehreren Seiten gleichzeitig einloggen, was es ihnen erlaubt, Plug-ins aus verschiedenen Domänen gleichzeitig zu nutzen. Überarbeitet wurden zudem die Fehlermeldungen und die Suchergebnisseite.

Faltbare Quellcodepassagen in Orion (Quelle).

Auch bei der gehostete Orion-Variante Orion Hub gibt es Erweiterungen. So wird beispielsweise das Login via OpenID unterstützt. Alle Neuerungen sind im New & Noteworthy beschrieben.

Mit Orion wird im Rahmen der Eclipse Foundation der Versuch unternommen, die Entwicklungsumgebung ins Web zu bringen. Dabei wird nicht die bekannte Eclipse-IDE eins zu eins im Browser abgebildet. Mehrere Dateien können gleichzeitig in verschiedenen Browserfenstern oder -Tabs editiert werden. Orion besteht dabei im Wesentlichen aus einem JavaScript-basierten Editor, der im Browser läuft und sich mit einem Equinox-Server austauscht. Während über den Server die typischen IDE-Funktionen wie Bug Tracking, Code Repository oder Build-Infrastruktur eingebunden werden können, erlaubt die verwendete Webarchitektur auch die Integration von webbasierten Diensten.

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Hartmut Schlosser
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